Am Wolfgangsweg ganz aktuell – – Große Ostroute mit Pilger Rudi (3)

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Pilger Rudi Simeth teilt aktuell mit: 
Mach grad Pause am Ufer des Mondsees.
Der Schafberg hoch über St. Wolfgang schon im Blick.
Da möcht ich morgen hoch. Allerdings wadenschonend mit der Zahnradbahn 😉

Wie aus den letzten Beiträgen zu entnehmen ist, befindet sich Pilger Rudi Simeth zur Zeit mit seinem Pilger-E-Bike auf dem Wolfgangsweg. Er hat sich die sogenannte „Ostroute“ ausgesucht und sich von seinem Heimatoert Weiding in der Oberpfalz aufgemacht – über die Wolfgangskapelle bei Böbrach  -nach St. Wolfgang am Wolfgangsee im schönen Salzkammergut in Österreich. Dank moderner Medien dürfen wir zeitnah seine Berichte und Fotos miterleben.

Pilger Rudi Simeth schreibt: 

In Obertrum am Brunnen

„Gestern kam ich bei Regenwetter in Obertrum am See an. Beim VIA NOVA Brunnen erinnerte ich mich, dass mich da vor fast 5 Jahren meinen 60. erlebte.

Abends kam mir der  Impuls zur Andacht in der nahen Kirche zu gehen. Da läuten gleich darauf die  Kirchenglocken, als würden sie mich einladen. 

Es war eine  Beerdigung. 
Der himmlische Gesang von  2 Mädchen und die Lebensgeschichte des verstorbenen berühren mich zutiefst. 
Der Pfarrer las auch noch ein humorvolles Gespräch des verstorbenen vom März. 
Da redet dieser mit seinem  Tumor als  2.VOGEL  in seinem Gehirn. 
Letzter Satz : ob i mi fürcht ?!
Müst lügen ?!
Wie sehr erinnert mich das an meine Geschichte und auch an den Gebetszettel von Hilde, keine Angst mehr  zu haben – sich in die Hände Gottes zu geben“ – – –  
Es darf auch mal ne Pause am Wallersee sein 😀
Vor der Passhöhe zwischen Wallersee und Irrsee ist eine Jalobskapelle

Pilgerbericht eines Jakobspilgers in der Kapelle

Text über dem Altar: Kommt näher zu Gott, und er wird euch näher kommen (Jakobus 4,8)

Und am Irrsee hatte ich 350 km voll!

Vor der Basilika in Mondsee hab ich  schnell mein Fahrrad abgestellt, weil ich ein dringendes Bedürfnis hatte.
Dabei ist mir beim Zusperren unbemerkt der Schlüssel samt Minigeldbörse runter gefallen. Als ich nach einiger Zeit zurückkam, lag gottseidank und Schutzengel geleitet alles noch unterm Fahrrad. Da hab ich aber erst mal eine längere Pause gemacht!!!
– am Übergang vom Mondsee zum Wolfgangsee nahm ich den ruhigen aber sehr steilen und steinigen Weg zum Pass. Da hab ich mich und mein E-Bike überschätzt. Musste zuletzt mit schwerem Gepäck schieben. Trotz Schnaufpause tat mir mein Herz weh. Ich bat den Hl. Wolfgang, dass es mir nicht schaden möge. Eine innere Stimme sagte: Keine Angst, schnauf noch ein paarmal tief durch. Trink nochmal einen kräftigen Schluck Wasser. Zieh dich vor allem beim Runterfahren wärmer an, dass du deinen Herzmuskel nicht verkühlst. Und alles ist gut!
 –  Ja und kurz vor dem Ziel bemerkte ich rechtzeitig, dass ein junger Radler freihändig Handy spielend voll auf mich zukam. Ein lautes Obacht bewahrte uns im letzten Moment vor einem Zusammenstoss.

Pilgerdankessegen an euch drei Engel vom Wolfgangsweg-Herzstück!
(Adelheid, Dorothea und Hilde, die mir den letzten Rest Angst nahm – dadurch kann ich viel spontaner im HIER UND JETZT SEIN)
Euer Pilger-Segen für mich wirkt und wirkt!  
 
Herzliche Gute Nacht Grüße von 
 
 Pilger Rudi 
St. Wolfgang in der Basilika Mondsee
Vor dem Gnadenbild habe ich „Wir ziehen zur Mutter der Gnade“ gesungen.

Vom Mondsee ist es nicht mehr weit nach St. Wolfgang am Wolfgangsee, Pilger Rudis Ziel für den 15. August….

Pilger Rudi Simeth ist mit seinem Pilger-Fahrrad am Mondsee gut angekommen. Wir grüßen!

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