Eine Schar Kinder zieht in den Gemeinderaum
Lass es geschehen!
Kindergottesdienst und Gottesdienst mit Abendmahl in der Christuskirche Viechtach
„Zachäus, der Mann auf dem Baum“
Eine zahlreiche Kinderschar mit ihren Eltern und Großeltern hat sich am vergangenen 1. Sonntag nach Epiphanias in der Christuskirche zum Kindergottesdienst eingetroffen. Mit der Kindergottesdienstkerze zogen die Kleinen zusammen mit dem Kindergottesdienst-Team hinüber in den Gemeinderaum. Ein spannendes Thema zum Hören, Erleben und Basteln war angesagt: „Zachäus, der Mann auf dem Baum.“
Wir können nicht alles verstehen, was Gott vorhat
Die Kirchengemeinde durfte währenddessen die Predigt von Pfarrer Roland Kelber hören und war auch zum Abendmahl eingeladen. In der Predigt stand Jesu Taufe am Jordan durch Johannes den Täufer im Fokus.
Der Altar ist noch weihnachtlich festlich geschmückt
„Lass es geschehen“, sagte damals Jesus zu Johannes, der nicht verstehen konnte, wie der Retter der Welt, der doch ohne Sünde war, zu ihm zur Taufe kam. Auch wir können nicht alles verstehen, was Gott vorhat“, erklärte der Geistliche. Alle ohne Ausnahme, die im Dienst Gottes stünden, Pfarrer, Diakone, Kirchenvorstehende und viele mehr stünden keineswegs über den anderen Menschen und bedürften der Erlösung. Jesus hab sich nicht über die Menschen stellen wollen, sondern habe die Taufe des Johannes zur Vergebung der Sünden, diese Salbung, die uns mit Gott verbindet, auf sich genommen. Er habe den ihm zugestellten Auftrag, die Vollmacht, die Bürde, den Leidensweg auf sich geladen, um damit den Himmel für die Menschen wieder zu öffnen. „Man stelle sich das vor, wie eine Deckung eines ungedeckten Schecks, die Übernahme der Erlösung der Welt!“
Der Dreieinige Gott
In diesem Geschehen am Jordan habe Gott sich zum ersten Mal als Dreifaltiger Gott gezeigt, Vater, Sohn, Heiliger Geist. Die Taube sei am Himmel erschienen und sprach: Siehe, das ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“ Damit stelle sich uns ein weiteres Glaubens-Rätsel, welches wir mit unserem Intellekt nicht erklären können: 1+1+1=1.
„Mit unserem menschlichen Verstand können wir oft die Bibel nicht verstehen, sondern wir sollen vielmehr durch die Bibel unser Denken korrigieren lassen.“
Zuhören, erleben und basteln im Gemeinderaum
Mit hübschen verzierten Bäumen aus Tonpapier, in welchen Zachäus als Figur sitzt, kamen die Kinder fröhlich in den Kirchenraum zurück.
Die Orgel spielte Petra Schneider-Grössl. Pfarrer Roland Kelber begleitete das Eingangslied „Siehe, ich mache alles neu“ mit der Gitarre.



