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Erleben, Pilgern, Staunen: Die Wunder

Die Wege des Herrn sind unergründlich. 

Es gibt keine Zufälle!

In tiefer Demut vor den Geheimnissen des Lebens – – 

So spricht aus tiefsten Herzensgrund Pilger Rudi Simeth. Er berichtet:

Wir müssen/dürfen im Leben einfach weitergehen.

Uns nicht abbringen lassen durch innere und äußere Widersprecher.

 Ich hab´s gestern wieder buchstäblich erfahren…

In einer wichtigen persönlichen Angelegenheit kamen zeitnah ganz gegensätzliche Informationen auf mich zu.  Da fingen die Gedanken ganz schön zu kreisen an……

 Jetzt hilft nur mehr eine „Erfahrung“ mit dem Rad im Regental – um auf andere Gedanken zu kommen!

Die tiefste Erfahrung war, dass es mich nach einer Andacht in der Wallfahrtskirche Heilbrünnl und einer Rast zum Seele baumeln lassen im ehemaligen Klostergarten Walderbach (heute besuchenswerter Kreislehrgarten) auf die Höhen gezogen hat.

Ich war noch nie in Loibling bei Beucherling – aber ich wusste, da erfahre ich etwas.

Mitten in dem kleinen Ort entdeckte ich eine wunderschöne Kapelle.

Zum besseren Fotografieren „Der vierzehn Nothelfer“ Kapelle kniete ich nieder.

In dem Augenblick kam ein gebückter älterer Herr heraus und sperrte gleich darauf die Kapelle zu.

Erst dann bemerkte er mich.

Wir kamen ins Gespräch. Es war der Senior der Familie, welche die Kapelle vor 5 Jahren erbaut hatten.

Er sperrte mir die Kapelle wieder auf – ich solle den Schlüssel danach in den Blumentopf daneben legen.

Tiefstes Vertrauen gegenüber einem „fremden Pilger“!

In der Kapelle betete ich dann für mich um Klarheit.

Da kam deutlich eine innere Stimme: „Rudi geh deinen Weg. Lass dich nicht abbringen. Hör auf zu grübeln!“

Die 14 Nothelfer haben mir geholfen – neuerdings ist auch der Hl. Wolfgang mit dabei.

Das Rad lief dann wie von selbst hinunter ins Regental und nochmal am anderen Ufer am Heilbrünnl vorbei nach Roding hinein.

Auch in mir war es leichter, lichter und befreiter….

Die Wege des Herrn sind unergründlich –

Liebe Pilgergrüße!

 

Kapelle 14 Nothelfer in Loibling

Pilgergedanken hierzu von Dorothea Stuffer:
Manchmal versuchen uns die Störfaktoren zu verwirren. Oder es entsteht eine Unentschlossenheit und ein ergebnisloses Nachgrübeln. Dann wenden wir uns an die helfenden Heiligen, die uns führend in ihre Nähe rufen und ziehen,  an die Nothelfer auf unserem Pilgerweg, und siehe da, auf einmal reißt der Wolkenhimmel der grauen Nebel-Gedanken auf, und es entsteht eine klare Sicht! Das habe ich auch schon erfahren.
Dein Gebet ist sofort erhört worden. Verunsicherung, nagende Zweifel und düstere Zerrissenheit sind nicht die Eigenschaften der Heiligen, die uns helfen. Sicher hatten sie wie wir oder noch viel schlimmere große Nöte und auch Glaubensnöte. Aber durch ihren Sieg können sie uns nun den Weg zeigen.

Die Wege des Herrn sind unergründlich. 

Es gibt keine Zufälle!

In tiefer Demut vor den Geheimnissen des Lebens – – 

Fotos: Pilger Rudi Simeth