„Der Weg Jesu ist die größte Geschichte der Menschheit!“
Gastprediger Dr.Dr.h.c. Traugott Farnbacher predigt am Palmsonntag in der Christuskirche Viechtach
Feierlicher Gottesdienst an Palmarum mit Gastprediger Dr.Dr.h.c.Traugott Farnbacher in der Christuskirche Viechtach
Am Palmsonntag erlebten die Gläubigen in der Christuskirche Viechtach einen großartigen Gottesdienst als Einstieg in die Karwoche, die „heiligste Woche der Christenheit“.
Professor Dr. Peter fröhlich begrüßt die Gemeinde und Pfarrer Dr.Traugott Farnbacher, der als Gastprediger und treuer Freund der evangelischen Kirchengemeinde mit seiner Frau einige Tage im Bayerwald verbringt.
„Der Sonntag Palmarum ist der Einstieg in das Geheimnis des Weges Jesu ans Kreuz“, leitet Prof.Dr. Peter Fröhlich ein. Er benennt wichtige Stationen von Pfarrer Dr. Traugott Farnbacher, der einen großen Teil seines Lebens im pazifisch-asiatischen Raum verbrachte und der sich über das Missionswerk der evangelischen Kirche „Centrum Mission EineWelt“ vielfach im Süden des Globus eingesetzt hat. Noch heute ist er ein Drittel des Jahres auf Reisen und lebt aus dem Koffer.
„Herr Dr. Farnbacher, Sie sind jetzt im Unruhestand und wir freuen uns sehr, dass Sie heute mit uns Gottesdienst feiern!“
Prof. Dr. Peter Fröhlich
In seiner Predigt nimmt Dr. Traugott Farnbacher Bezug auf den Christushymnus aus dem Brief des Paulus an die Philipper: Die rechte Gesinnung, Erniedrigung des Christus und seine Erhöhung.
Schwierige Situationen bestehen
„Wenn die Lage total,verfahren ist – wie geht ihr miteinander um? Was ist euer Anliegen und welche Einstellung habe ich zu meinem Leben? Ich komme oft an meine Grenzen, weil der andere anders ist“, setzt der Gastprediger den ersten Impuls, „Wir sollen begreifen, wie Jesus Christus sich herabgelassen hat auf diese Welt. Er ist nicht etwa ein heiliger Prophet oder Lehrmeister, sondern wir glauben, dass Jesus Gott selber ist. Er war innigst mit seinem Vater verbunden. Er war Gottes Sohn, so wie die am Kreuz standen, erkannten: Wahrlich, das ist Gottes Sohn gewesen!“
Der niedrigste und zugleich höchste Weg
Jesus habe alles gegeben, damit die Menschen in eine wahre Beziehung zu Gott kämen. Am Palmsonntag hätten die Menschenmassen Jesus begeistert begrüßt in der Hoffnung, das sei endlich einer, der die Herrschaft der Römer beenden würde. Doch er sei den niedrigsten Weg gegangen und habe sich zum Sühneopfer gemacht. Viele Herrscher in dieser Welt wollen herrschen und ihre Macht immer mehr ausweiten. Jesus aber sei gehorsame Diener, und habe sich zum Sklaven gemacht. Gott habe ihn am Kreuz erhöht und zu sich genommen.
„Auch wir werden mal den letzten Weg gehen. Jesus nimmt mich mit ins Leben hinein!“ Traugott Farnbacher betont, dass die Christen keinen toten Jesus verkündigen, sondern den Auferstandenen. „Sonst wäre alles umsonst!“
Eine Begebenheit mit einem buddhistischer Mönch aus Bhutan
Jesus habe einen Namen, der nicht von Menschen gemacht sei. Der Prediger erzählt eine Begebenheit aus seinen Erlebnissen in Südostasien, wie ein junger buddhistischer Mönch aus Bhutan dem Christushymnus begegnet sei und es ihm wie Schuppen von den Augen fiel, dass Jesu Name über allen Namen stehe. Der Mönch baute daraufhin eine christliche Gemeinde auf,die großartig herangewachsen sei. Noch heute halten er und Pfarrer Roland Kelber Kontakt zu ihm.
Jesus sei nicht ein König um zu beherrschen, sondern um unseren Weg mit und zu Gott vollkommen zu machen: „Der Weg Jesu ist die größte Geschichte der Menschheit!“
Prof. Dr.Peter Fröhlich bedankt sich bei dem wunderbaren Prediger und betont, dass sein Leben und die Predigt eine tolle Inspiration seien. Er lobte auch den Altarschmuck von Mesnerin Dorothea Stuffer mit den vollen Kirschblütenzweigen: „Ein absolut passender Rahmen für den Palmsonntag!“
… und sie schnitten Palmzweige und legten sie auf den Weg…


Biografie:
Dr. Dr. h.c. Traugott Farnbacher verbrachte rund die Hälfte seines Berufslebens mit fremden Kulturen und Kirchen. Der Pfarrer war für die evangelische Kirche Bayern unterwegs. Er kennt die Länder und Kirchen im pazifisch-asiatischen Raum sehr gut und hat sich dort mit vielen Menschen angefreundet. Nach seinem ersten theologischen Examen kommt er 1979 als theologischer Assistent an das Martin Luther Seminar in Lae in Papua-Neuguinea. 1983 folgt ein dreijähriges deutsches Intermezzo – er wird Pfarrer im Dekanat Altdorf. Er bekommt mehrere Anfragen zu einem Einsatz im Süden des Globus, und schließlich packt ihn wieder seine Faszination für andere Länder und Kulturen. Für das Missionswerk der evangelischen Landeskirche Bayern geht Herr Dr. Farnbacher zur ökumenisch-missionarischen Arbeit in die evangelisch-lutherische Kirche von Papua-Neuguinea. Im Kirchenkreis der Küstenstadt Madang kümmert er sich um Gottesdienste, Unterricht und Seelsorge sowie die Ausbildung von Pastoren. 1994 geht er mit der Familie zurück nach Deutschland und wird theologisch-wissenschaftlicher Assistent an der Augustana Hochschule in Neuendettelsau.1998 schließt er seine missionswissenschaftliche Studie zu evangelischem Christwerden sowie Gemeinde- und Kirchengründungen im Pazifikraum mit dem Doktortitel ab. Danach geht er zum Missionswerk der evangelischen Kirche (heute „Centrum Mission EineWelt“), wird 2003 Leiter einer der drei Auslandsreferate, und zwar für die Beziehungen zu seinem geliebten Papua-Neuguinea sowie Pazifik und Ostasien. Bis zu seinem Ruhestand 2019 ist er mit rund 150 Mitarbeitenden für Partnerschaft, Entwicklung und Mission verantwortlich. Ein Drittel des Jahres auf Reisen, lebt er aus dem Koffer. Fünfmal pro Jahr vertieft er vor Ort die Kontakte zu 20 partnerschaftlich verbundenen Kirchen und Institutionen der bayerischen Landeskirche.
Eines der mächtigen Baumdenkmale beim Gutsgasthof Frath
Unter mächtigen Felsen thront die Wolfgangskapelle hoch über Böbrach
Schäfchen am Wegweiser nach Neunussberg
Mitten im Wald
Und abermals mitten im Wald
in Zusammenhang mit der W-Wegmarkierung
Bei der Gstadter Kapelle
Die Kapelle in Gstadt
In Verbindung mit einer Wolfgangsfigur auf Wunsch des Wanderwarts
Tapfer im Walde
Kleines Schäfchen am Wegweiser
Wunderschöner blauer Widder, an den ich mich nicht erinnern kann!
Schaf mit Lamm in Gstadt
Kleines Schaf und Holz
Hella und Widder neben der Straße- Foto: Pit
Von Mai bis Oktober 2024 werden unter bischöflicher Schirmherrschaft wertvolle Wolfgangsstätten besucht.


Bemalte Krone aus Papier, mit Perlen verziert
Debora Kelber beim Kindergottesdienst
Kronen basteln
Die Kinder haben viel Freude mit den selbst gebastelten Kronen
Pfarrer Roland Kelber am Keyboard.
Schutzmantelmadonna am Eingang zur Wolfgangskapelle
In Felsen eingebettet: Die Wolfgangskapelle
Kunst am Weg: Erzengel Michael und Alpaka beim St. Wolfgangshof
Pilger Rudi Simeth mit der Veeharfe am Wolfgangsweg – Gemälde (Detail) von Dorothea Stuffer
(Auf Seite 2 und 3 befindet sich ein Grußwort von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer.) Und hier gehts Jahresprogramm dann los! Wir präsentieren hier im Blog pö a pö alle Programm-Angebote zum Jubiläumsjahr des heiligen Wolfgang!
Hildegard Weiler und Dorothea Stuffer treffen sich zu einer Besprechung für das 1100-jährige Jubiläum des Heiligen Wolfgang
Broschüre zum Jubiläumsjahr 2024
Im Gespräch – Schaf, Maria, Jesus, Engel,
Hoch oben, unter Felsen geduckt: Die Wolfgangskapelle. Hier hat der Sage nach der Heilige Wolfgang auf seinem Weg nach Böhmen im Wald übernachtet. Foto: Pilger Rudi Simeth
Pilger Rudi Simeth ist derzeit im eisigen Bayrischen Wald unterwegs
Das Projekt läuft in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis Cham E.V.
Eisiger Bach
Eisbach im Wald
Gefahren im Wald
Sonnen-Lichtbogen
Der Kälte und dem Wind ausgesetzte Fichtengipfel auf den Gipfeln der Bayerwaldberge
Fichte am Abgrund
Pilger Rudi Simeth unterwegs
Winterliche Wolfgangskapelle im Sonnenschein
Schutzmantelmadonna
Mit Sternen geschmückt
Innenseite des Fensters
„Jedes Mal, wenn ich deinen Raum betrete, vertraue ich darauf, dass du mir eine Auszeit gibst. – So willkommen bin ich. – Hier genährt und ganz zu werden. Du erneuerst mich, wie nur der Schöpfer sein Geschöpf erneuern kann.“ – – Gemälde mit Text einer belgischen Künstlerin
Erinnerung an unsere wunderbare + Karla Singer +
Wolfgangskapelle unter Felsen geduckt
In der Frath-Kapelle
Am Sternknöckel
Blick ins Tal nach Bodenmais
Segnend ziehen die Sternsinger von Haus zu Haus, beschriften mit weißer Kreide die Türposten und sammeln Spenden für Kinder in Not
Künstlerin Dorothea Stuffer mit dem vom Sturm Zoltan umgerissenen Engel mit Schaf und Wolf: Fürchte dich nicht!
Viele Leute gehen täglich am Engelweg beim „Fürchte dich nicht“ vorbei. Xaver Hagengruber in Gespräch.
Mit starker Hand entfernt Pilgerhelfer und Vereinsmitglied Xaver Hagengruber die rostigen Schrauben, welche die abgebrochenen Holz-Stempen mit den Blechfiguren verbunden haben.
Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann: Der Engel steht an der Tür des neuen Jahres und spricht: Fürchte dich nicht!
Starker Sieger gegen das Böse: Der Erzengel Michael wird besonders verehrt
Xaver, die Tiere und der Hirt
Unbeirrt weitergehen