Ein Interview mit der Theaterpädagogin Iris Marchl
Die wunderbare Theaterpädagogin Iris Marchl übt derzeit ein Krippenspiel mit Kindern ein. Ort: Christuskirche Viechtach. Dorothea Stuffer hat am vergangenem Freitag ein Interview mit Iris geführt.
1. Frau Marchl, Sie sind nicht nur Religionspädagogin, sondern auch Theaterpädagogin und gestalten seit vielen Jahren in der Christuskirche und auch an anderen Orten wie an Altenheimen oder Schulen ganz besondere Krippenspiele mit Kindern.

Krippenspiel für das diesjährige Weihnachten ein. Dabei geht es Ihnen
anfangs zuerst mal um ein Kennenlernen. Dann entwickeln Sie die Texte
und Rollen der Kinder. Ihre Krippenspiele sind alle von Ihnen selbst
verfasst und auf die verschiedenen Begabungen und Fähigkeiten der Kinder
abgestimmt.
Genau. Nach einer Kennenlernstunde bekomme ich ein erstes Gespür für die Kinder und ihre eigenen Begabungen und Wünsche. Diese dürfen sie auch frei äußern und wir entwickeln danach zusammen einen groben Erzählstrang. Dabei höre ich heraus, was sie sich für ihre Rolle wünschen und ich schreibe fleißig mit. Daheim entwickle ich dann eine Geschichte, die den Wünschen und Vorstellungen der Kinder entspricht. Ich habe während des Schreibens stets das Kind vor Augen, für das ich gerade den Text oder das Agieren schreibe. Es gibt Kinder,die wünschen sich viel Text, manche weniger oder gar keinen, manche wollen frei erfinden und manche brauchen zur Sicherheit einen genau vorgegebenen Text. Genauso ist es mit der Rollenfindung. Ich lasse hier den Kindern ihre Freiheit, denn es soll ja auch ihr Stück sein. Kinder sind unheimlich kreativ und haben ihre eigenen Gedanken und Vorstellungen. Für mich ist es unglaublich wichtig, auf diese einzugehen und diese in meine Arbeit aufzunehmen. Ich puzzle anschließend zusammen mit den Kindern ein Theaterstück; wir überlegen gemeinsam, wie wir nun alles miteinander verbinden könnten.

Das ist unterschiedlich. Die jüngsten sind wohl 4 Jahre alt. Ich habe gerade ein unglaublich süßes Schäfchen mit 4 Jahren, das genau weiß, wann es sein „Mäh, mäh“ anbringen will. Die ältesten sind 15 Jahre alt. Das ist zumindest bei den Krippenspielen so. Es ist für mich so wunderbar, dass sowohl so junge Kinder, als auch Jugendliche gleichwohl vom Theater begeistert sind. Die Kinder kommen aus Kindergarten, Grundschule, Förderschule, Realschule und Gymnasium.

auf ein Krippenspiel freuen. Wann ist die Aufführung?
Die Aufführung findet am 24.12.22 um 17 Uhr in der evangelischen Kirchengemeinde in Viechtach statt.

Lautsprecher und musikalischer Untermalung. Das ist jedes Jahr verschieden.
Je nach Örtlichkeit muss ich reagieren und planen. Ich verwende gerne Lautsprecher, da ich dann sichergehen kann, dass alle das Theaterstück auch akkustisch verstehen. Ich hatte schon Aufführungen, da bekam ich das Feedback, dass es ein schönes Stück war, aber leider wurde wenig verstanden. Das ist schade, weil sich die Kinder so sehr bemühen. Deswegen bin ich froh, dass mich mein Mann Bernhard mit der Technik unterstützt und wir mit Lautsprechern üben können. Musikalische Untermalung finde ich sehr wichtig. Die Musik kann dabei das Gefühl der Szene verstärken oder auf die Szene einstimmen. Ich hatte schon Krippenspiele mit wunderbarer Livemusik einer tollen Musikerin. Seit einiger Zeit frage ich meinen Bruder ( er ist Musikpädagoge) um Hilfe mit den Worten : “ Ich brauche eine Wolfsmusik“ Oder : “ Ich brauche in der Szene eine Engelsmusik, hast du eine Idee?“ und meinem Bruder fällt dann sofort etwas ein.

Coronabeschränkungen geprägt. Wie wirkte sich das auf die Aufführungen aus?
Im ersten Jahr hatten wir den gesamten Gottesdienst nach draußen verlagert. Wir konnten auf dem Schulgelände der Grundschule Viechtach unseren Gottesdienst feiern. Da wir nicht wie gewohnt proben konnten, da wir die Coronabestimmungen einhalten mussten, musste ich ganz und gar umplanen. Ich überlegte, was denn nun überhaupt möglich ist , erstens draußen und dann ohne viel Proben und auf Abstand….Ich kam zu dem Schluss, dass wir nun mal ganz den Text streichen werden und auch ein Spiel wie sonst nicht einüben konnten. Also überlegte ich mir verschiedene Standbilder zu den Personen Maria und Josef, zu den Hirten und den Königen. Diese wurden der Erzählung entsprechend angestrahlt. Es war eine ganz besondere Stimmung!
Vielen Dank für das Gespräch!



Im neuen Glanz erstrahlt das Schäfchen an der Gabelung Triftstraße-Schwarzhölzweg.
So ramponiert sah das Schäfchen vorher aus.
Sie lieben und unterstützen den Wolfgangsweg – – Um ein gutes Erscheinungsbild des Wolfgangsweges bemüht: (v. re.) Pfarrer Johann Wutz, Hildegard Weiler, Tobias Krenn, Künstlerin Dorothea Stuffer, Bürgermeister Gerhard Mühlbauer.- – Fotos: Regina Pfeffer
Erster Schnee im Friedwald bei Bayrisch Eisenstein, Grenze zu Tschechien
Pilgerbegleiter/innen frisch zertifiziert! Pilger Rudi Simeth 4. von links oben
Das Pilgerbegleiter-Zertifikat (Seite 1)
Großartige Eucharistiefeier mit Pfarrer Johann Wutz
Unter den Marschklängen der Blasmusik formierte sich der Zug ab der Dorfmitte Haibühl.
Wunderschöne Bodenteppich aus herbstlichem Naturmaterial (Moos, Blätter, Erika usw.)
Musikalische Gestaltung unter der Leitung von Kirchenmusiker Ewald Pirtzl.
Traditionelles Wolfgangs-Hackl-Werfen
Kuchen und Torten runden die Feier kulinarisch ab
Ein wahrhaft guter Hirte der Gemeinde Haibühl! – Hier mit einem Orginal-Wolfgangsweg-Blechschaf
Dr. Peter Fröhlich in der Christuskirche Viechtach
Eine Predigt von und mit Dr. Peter Fröhlich
Dr. Peter Fröhlich erteilt den Segen
Drei Schafe am Viechtacher Waldbahn-Bahnhof
„W“ in Großenau am Gehsteig
Lustige Bemalung einer Hütte in Großenau
Blechschaf in Richtung Gstadt
Widder im Gebüsch
Piller-Anwesen in Gstadt
Schaf mit Lamm
Franziska Piller sen.+ wünschte sich diese Gruppe
Kreuzigungsgruppe am Piller jun. Anwesen
Kapelle mit Schaf in Gstadt
Gstadter Kapellenschaf vorher
Gstadter Kapellenschaf neu aufgefrischt
Wegweiser mit Schaf und Wolfgang von Gstadt nach Schönau
Dorfzentrum Schönau
Wolfgangsfigur an der Kirchmauer
Schaf an der Kirchmauer in Schönau
Am Zaun ein weiteres Schaf
Der Weg führt nun hinauf nach Schwiebleinsberg
Schaf in Schwiebleinsberg
Am Bushäuschen
Blick in den Wald
Dieses kleine Schaf markiert die Wegstrecke weiter nach Staudenschedl
Neu hinzugefügt, nachdem das frühere Schaf verschwunden ist.
Wolfgangsfigur mit Kirche und Stab


Neues Blechschaf montieren
Eine stattliche Wandergruppe hat das Ziel Wolfgangskapelle erreicht. Foto: Walter Raith
Rostiges Pilgerschäfchen am Wolfgangsweg bei Arrach-Haibül
Frisch renoviert: Die Wegmarkierung am Wolfgangsweg bei Arrach-Haibühl
Als Vertretung für die ganze Pfarrei Haibühl hatte sich die Pilgergruppe um Pfarrer Johann Wutz auf den Weg zur Böbracher Wolfgangskapelle gemacht.
Der Weg wird steiler. Gemeindereferent Tobias Krenn gab mit seinen geistigen Impulsen an den Kreuzwegstationen wertvolle meditative Denkanstöße.
Uralte Granitstufen und altehrwürdige Marterl führen zur Wolfgangskapelle. Glaubensstark trug Pfarrer Wutz das schwere Birkenkreuz bergauf zur Kapelle.
Immer weiter nach oben zur Kapelle. Pilgerweg-Schafe am Weg
Oben angekommen
Die beliebten Gebets-Birkenkreuze
Besinnlich in Gebet und Andacht
Zwei Nächte durften wir vom Pilger- und Gnadenhof Xaverhof sie beherbergen, die beiden Eselpilger mit ihrem Hund und den zwei Eseln. In kurzer Zeit hatten sich die zwei Esel eingewöhnt und genossen ihren provisorisch gebauten Weideplatz mit bester Heuzugabe. Und der Hund betrachtete die neue Kurzheimat schon als sein Revier.
Sie beschließen weiter zu ziehen, um die angesagten Oktobersonnentag noch ein Stück ihres unbekannten Weges weiter zu kommen. Da sie wegen der Esel 8 von 12 Monaten Winterquartier machen, wollen sie diese „Stand-Zeit“ nicht noch mehr ausweiten und nicht schon im Oktober ihre Pilgerreise beenden. .
Holger studiert Möglichkeiten für ein Winterquartier
„Vielleicht bin ich ein wenig seelenverwandt mit Xaver – „
Hedda bereitet das Abendessen vor. Xavers brachliegenede „Millikammer“ bekommt sofort Lebens-Qualität.
Sie sind seit dem Frühjahr 2021 mit ihren 2 Eseln und ihrem Hund pilgernd unterwegs.
Auf der Suche nach einer Pilgerbleibe hat der Erdlingshof den beiden Pilgern unseren Xaverhof empfohlen.
Die beiden Pilger stellen keinerlei Ansprüche, außer dass sie einen Platz für sich und die 3 Tiere zugewiesen bekommen. Sie schlagen ihr Übernachtungslager im Heulager auf. Die Esel genießen bereits feines Süßheu.
Die Decken, die auf den Eseln gelagert waren, bilden nun ein Pilgerlager.
Abendliche Ruhe in der Herde: Die kleine „Wolfgangs-Herde“ wird auf jeden Fall nicht mit den Eseln zusammen untergebracht. Das Kennenlernen der Tiere wäre in andres Kapitel.
„Wir sind überall zuhause!“– Lager aufschlagen und mobilen Zaum für die Esel aufstellen. Drei frische Eier haben die beiden Pilger zur Begrüßung im Heu gefunden!
Sie führen ein spannendes Leben mit einer großartigen Lebenseinstellung