Heilsam durch die Osterzeit mit Pilger Rudi Simeth

Presse-Vorankündigung für den 12. April – „Weißer Sonntag“

Liebe Pilger- und Wanderfreunde,

 es geht immer noch ein frischer Wind und sogar am Hohenbogen Nordseite ist es im Gipfelbereich wieder weiß.

Die Stare und Störche sind aber schon fleißig am Werk.

Nach unserer ersten Wanderung in meiner Heimat im Hohenbogenwinkel starten wir am „Weißen Sonntag“,

 am 12. April unsere 2. Heilsame Wanderung: Von Untertraubenbach in die Regentalauen und zum Pfahldrachen.

Eine Kartenübersicht und den Text im heutigen CHAMLAND aktuell füge ich bei.

Bei mir sind bereits einige Anmeldungen eingegangen.

Mir persönlich ist es ein Anliegen, mit dieser und weiteren Wanderungen und Aktionen der Gesundheitsregion plus positive Zeichen zu setzen in einer Welt, die stark im Wandel ist. Ich denke auch, mit meinen/unseren gesundheitsbewussten Aktionen – Jede und Jeder nach seinen Talenten ehren wir auch unsere Ahnen, die in der schwierigen Kriegs- und Nachkriegszeit oft mit einfachsten Mitteln des beste für eine lebens- und liebenswerte Zukunft für ihre Lieben und ihre Heimat geleistet haben.

Dazu spricht mir Atemlehrerin Helga Segatz in ihrem März-Newsletter aus der Seele. Dies füge ich mit meinen Gedanken dazu als Bilddateien bei.

Passend zum Thema Heimat wünsche ich euch allen mit dem Osterbrunnen aus Stachesried und dem Hl. Grab in der Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Neukirchen beim Heiligen Blut

Frohe Osterzeit ()()()()()()()()()

Ostergedanken

 

Wanderung Grafenwiesen – hat bereits stattgefunden

Am 12. April: Angerweiher – Regetalauen  – Pfahldrache

Osterbrunnen Stachetsried

Grafenwiesen – Schönbuchen

 

Mit frohen Wandergrüßen von Rudi Simeth,

 Schloßstr. 12, 93458 Eschlkam

 Tel:   0173 5947879, Mail: waldaugen@t-online.de

Heiliges Grab – in Maria Geburt – Neukirchen beim Heiligen Blut

Liebe Pilger- und Wanderfreunde,

 die heilsame Wanderung am kommenden Sonntag in die Regentalauen und zum Pfahldrachen ist mit 25 Anmeldungen ausgebucht. 

Für alle Angemeldeten: Wie bei der ersten Wanderung wird es eher niederschlagsfrei sein. Bei Hochnebel und leichtem Nordostwind aber relativ frisch mit höchstens 15 Grad. Ich erinnere deshalb nochmals an die  „Zwiebelschalenmethode“ bei der Kleidung. Bei der ersten Wanderung waren einige doch relativ frühlingshaft angezogen, die dann bei aufkommenden „Böhmischen Wind“ ordentlich gefroren haben. Bitte auch an Brotzeit und Getränke denken (Nach 2/3 der Wanderung ist ein schöner Rastplatz beim Pfahldrachen). Einkehr ist erst nach der Wanderung in der Wasserwirtschaft in Cham gegen 15 Uhr vorgesehen und reserviert.

 Heilsame Wanderung „zum Schnuppern“ ab Pösing 
am 25. April ab 9.30 Uhr
Auf Einladung meiner GesundheitsBotschafter-Kollegin Susanne Eidenschink aus Pösing darf ich von dort eine Heilsame Wanderung begleiten. Die leichte 10 km lange Strecke führt über die geschichtsträchtige Ruine Wetterfeld und die Wallfahrtskapelle Streicherröhren über die Regentalauen zurück nach Pösing. Dort ist abschließend eine Einkehr im Gasthof oder Biergarten Weitzer vorgesehen.
 Ich freue mich auf viele frohe Frühlings-Begegnungen.
 Schöne Wandergrüße Euer
 Rudi Simeth



Grüße und Pläne von Pilger Wolfgang Silver

Wolfgang Silver grüßt alle Pilger und Wolfgangsfreunde mit diesen schönen Foto.
„13.03.2026 Mein geliebtes Arbachtal 5 min. von zuhause, Am Wolfgangweg !“

Pilger Wolfgang Silver grüßt unseren Wolfgangsweg und die Pilger. Er war 2024 bei uns vor Ort auf seiner großen Tour zu Fuß nach St. Wolfgang in Österreich. Und er hat HERZ-liche Erinnerungen! Vielleicht kommt er mal wieder vorbe! Er ist Mitbegründer des Wolfgangweges ab dem Geburtsort vom heiligen Wolfgang, Pfullinen, im Schwäbischen, nach St. Wolfgang in Österreich.  Wir grüßen zurück und wünschen eine gesegnete Osterzeit!

Frohe Ostern
Wünsche ich euch liebe Böbracher
WolfgangFreunde
Auf der Welt hat sich leider nichts ins Gute verändert,
ganz im Gegenteil die Welt steht in Flammen, schrecklich!
Hoffe und bete für uns alle, dass es sich wieder beruhigt
und das schöne Arbachtal weiterhin so friedlich bleibt.
Nach Ostern starte ich das Rucksack -Training für meine
Wander-Pilgerreise 2026 Schwarzwald – Westweg Pforzheim
– Basel Weiter Elsässer Jakobs – weg Basel – Mulhausen –
Colmar – Strassburg,
Grüssle Wolfgang
& Familie

Hallo liebe Hildegard, liebe Dorothea!

 Ostern eine Zeit an Liebe Menschen zu denken. Wir geht es euch, was macht der Xaver-Hof, denke gerne an unsere Begegnung 2024.

Ich war wieder auf  Jakobi Messe in Hamburg mit unserem Wolfgangweg, was macht euer Weg habt ihr Unterstützung vom Waldverein Regensburg.

Habe ja eine wunderschöne Foto Show von der Eröffnung Staffelpilgerreise 2024., vielleicht komme ich auch mal zu euch und führe ihn vor.

 Liebe Grüße

 Pilger Wolfgang

Lieber Wolfgang, viele Grüße von unserem Pilgerbruder Rudi Simeth aus der Oberpfalz! Wir fügen hier als Gruß drei Fotos von ihm zu.  „Die passen zur Botschaft von Wolfgang Silver.“ schreibt uns Pilger Rudi!

„Ich war diese Woche auf einer österlichen Radtour zu Osterbrunnen und österlich geschmückten Kirchen und besonderen Plätzen um den Hohenbogen.“ (Pilger Rudi)

„Wann ist denn endlich Frieden in dieser irren Zeit? Das große Waffenschmieden bringt nichts als großes Leid. Es blutet die Erde. Es weinen die Völker. Es hungert die Kinder. Es droht großer Tod. Es sind nicht die Ketten, es sind nicht die Bomben, es ist ja der Mensch, der den Menschen bedroht.“

Mahnung von Mutter Erde an die Menschen. Die Erde spricht.




„Ereignis am Gunthersteig“- ein großes Gemälde mit einer inhaltreichen Geschichte

Der Mönch Gunther mit Buch

„Gunther kehrt zurück!“

Das Jahr 2026 ist ein Jubiläumsjahr des heiligen Gunther, der – ebenso wie der heilige Wolfgang – vor rund 1000 Jahren hier im Bayrischen- und Böhmerwald gelebt und gewirkt hat.

Der Gunthersteig

Gunthers Weg führte ihn von Niederalteich nach Lalling, dann nach Rinchnach und später dann auch nach Böhmen. Auf dem Guntherweg kann man heute diese Strecke auch über mehrere Etappen erwandern und stößt überall auf seine interessante Lebensgeschichte und sein Wirken. Vom 30. Mai bis 20. Juni 2026 finden die imposanten Festspiele in Rinchnach statt.

 Einsiedler im hohen Alter

Im hohen Alter von 94 Jahren zog sich Gunther als Einsiedler in die Böhmischen Wälder zurück, um dort seine letzte Bestimmung zu finden.

 

Gunthers Leben ist voller Legenden. Das hat die Künstlerin Dorothea Stuffer schon vor vielen Jahren zu einem inhaltreichen Gemälde inspiriert und in einigen –  teils jahrelangen Malprozessen hat sie nun die endgültige Bildkomposition gefunden. Wir schauen der Malerin nun virtuell über die Schulter:

„Ereignis am Gunthersteig“ –  Größe: 130/110 Öl, Wachs, Acryl  – fertig gestellt März 2026

Vorstufe von 2017 mit wildem Himmel

Im Arbeitsprozess: Himmel wurde nun blau  – Wolf nicht ganz übermalen, neue Tiere erfinden

Die Reiterfigur mit Pferd: Pferd bekommt Licht im Gesicht

Sanfter Bayerwald-Wolf und Hirschkuh mit Jungtier

2017: bunter Himmel und ohne Gesicht

2026: Himmelhirsch am blauen Himmel

Harfenspielerin mit blauer Hirschkuh

Gunther und die das Bild gemalt hat

Heilige Elisabeth mit Brotkorb

mit Apfelblüten-Früchte-Baum

Mit den Apfelblüten bringt die Malerin den Frühling in das ursprünglich herbstlich gehaltene Gemälde. Ich habe jedoch die roten Äpfel belassen und damit Frühling und Herbst zusammen gefasst. Der Brotkorb der Heiligen Elisabeth steht für miteinander Teilen.

Hirschkuh: 

Günther Iberl hat mir freundlicherweise diese Geschichte mit der Hirschkuh in ausführlicher Fassung zukommen lassen:

 St. Gunther hat ja die letzten Lebensjahre bei Gutwasser am Guntherfelsen verbracht. Es heißt, am Ende seines Lebens war er schon zu schwach, um aufzustehen. Da kam täglich eine Hirschkuh und nährte ihn mit ihrer Milch. Als der böhmische Herzog Břetislav mit dem Prager Bischof in der Gegend zur Jagd war, verfolgten sie und das Gefolge genau diese Hirschkuh, die sie schließlich zu Gunther führte. Břetislav erkannte ihn als seinen Taufpaten und auch, in welchem Zustand er war. Am nächsten Tag erschien der Bischof mit dem Allerheiligsten, um ihm die Wegzehrung zu geben. Gunther starb, und Břetislav gab die Anweisung ihn nach Prag zu bringen und im Kloster Břevnov bestatten zu lassen.

„Ereignis am Gunthersteig“

 Blech-Gunther von Dorothea Stuffer mit der Hirschkuh in Zwiesel:

https://www.niederbayern-wiki.de/wiki/Gunther

Und hier für Interessierte ein Beitrag von mir über das bevorstehende Jubiläum:

 https://www.wolfgangsweg.de/gunther-kehrt-zurueck-gunther-festspiele-rinchnach-2026/




Ein Missionar berichtet

Einfachstes Leben im Südsudan – Foto: Frank

Den Menschen helfen, sie speisen und ihnen das Evangelium nahe bringen

Freundschaft

Seit 15 Jahren ist er Missionar: Frank aus dem Schwarzwald. Im Südsudan hilft er zusammen mit seiner Familie und einigen Glaubensgeschwistern Flüchtlingen, die im Nordsudan bekriegt wurden. Pfarrer Roland Kelber und seine Frau Debora haben ihn eingeladen im Gottesdienst in Viechtach etwas über seine Tätigkeit zu erzählen. Debora hatte ihn bei einem christlichen Seminar kennengelernt. Es entstand – dank e-mail – eine langjährige Freundschaft.

 Flüchtlinge, Strohhütten, Saaatgut 

 In einer spannenden Präsentation zeigte Frank Bilder des afrikanischen Ortes, wo er tätig ist und berichtete über die dortige Situation. Keine Straßen, kein Strom, ärmste Verhältnisse. Damit diese Menschen wieder ihre traditionelle Landwirtschaft betreiben können, kümmert sich der engagierte Organisator um entsprechendes Saatgut, welches – alles in Handarbeit – verteilt und zur Aussaat bereitgestellt wird. Im Wechsel zwischen staubiger Trockenzeit und nasser Regenzeit wird mit einfachsten Mitteln das Nötigste zur Grundernährung gesät, gepflegt unter Gottes Segen geerntet.

Verteilung von Saatgut – Foto: Frank

 Berufung und Erfüllung

 Frank fühlt sich als christlicher Missionar berufen. Er investiert all seine Zeit und Kraft in seine Aufgabe. Dabei erfährt er eine große Erfüllung. Die Hinführung und Begleitung in den christlichen Glauben der im muslimischen Glauben verankerten Menschen geht dabei einfühlsam und Schritt für Schritt vor sich.

Der Friedefürst

 „Alle Menschen tragen in sich eine große Sehnsucht nach Frieden. Jesus ist bei Jesaja der prophezeite Friedefürst. Nur er kann allein den wahren Frieden geben“, ist der junge Missionar überzeugt. Jesus habe die 2000 gespeist und ihnen das Evangelium gebracht. „Auch wir helfen den Flüchtlingen zur Speise und verkündigen ihnen das Evangelium.“ Frank ist zutiefst ergriffen von Jesu Botschaft und Auftrag: Geht hin in alle Welt! Getauft wird in stehendem, etwa einen Meter hohen Gewässern, Tümpeln, die sich in der Regenzeit bilden.

Das Ziel des christliche Glaubens

Der spannende und bewegende Vortrag mit vielen beeindruckenden Bildern fand im Gemeindesaal statt, in welchen die evangelische Kirchengemeinde während des Gottesdienstes umzog. Danach gab es noch Raum für Fragen oder für weitere Beiträge.
„Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wenn wir mit Jesus rechnen, kommen wir zum Vater.“ bekräftigte der Referent. Als Abschlusslied vor dem Segen wünschte sich der Glaubensbote das Lied „Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte.“  Pfarrer Roland Kelber begleitete alle Lieder mit dem Keyboard.




Sich auf das Abenteuer Jesus einlassen

 

Sich auf das Abenteuer Jesus einlassen

Die Konfirmanden der evangelischen Kirchengemeinde stellen sich vor

Am vergangenen Sonntag Laetare („Freuet euch!“) gestalteten die im kommenden Mai zur Konfirmation angemeldeten Konfirmandinnen und Konfirmanden in der voll besetzten Christuskirche Viechtach den Gottesdienst. 13 Jugendliche haben ein Jahr lang in Begleitung von Pfarrer Roland Kelber als harmonische Gruppe zusammen gearbeitet und sind dem christlichen Glauben dabei nahe gekommen. Dies stellten sie nun in einem abwechslungsreichen Gottesdienst unter Beweis.

Jugendliche gestalten den Gottesdienst

Begrüßung, Vorstellung, die Bibellesung mit selbst gezeichneten Bildern, die Fürbitten, ein stummes Anspiel, ein Video zum Thema Gewissensfragen, den Schlusssegen – alles oblag der Gruppe von Jugendlichen. Sie waren engagiert und mit ganzem Herzen dabei. Die Lieder haben sie selber ausgewählt. Pfarrer Kelber begleitete sie – mitten unter ihnen. Eine Konfirmandin spielte mit ihrer eigenen Gitarre eines der Lieder vortrefflich mit. Zwischendurch applaudierte die Kirchengemeinde spontan. Das selbst erstellte Video über Gewissensfragen wurde aus technischen Gründen in einem kurzen Szenenwechsel im Gemeindesaal gezeigt.

Alles auf eine Karte – Jesus – setzen?

 Bei der gemeinsamen Wochenendfreizeit hatte sich alles um das Thema „Das Abenteuer sich auf Jesus einzulassen“ gedreht. Dieses Thema stand auch bei diesem Gottesdienst im Fokus. Der Seelsorger- diesmal ohne Talar – fasste in seiner Predigt die wichtigsten Punkte zusammen. Wenn man etwas Neues ausprobiere, was man noch nie gemacht habe, dann versuche man Menschen zu finden, die das Experiment schon erfolgreich bestanden haben. „Welches Risiko gehe ich ein, wenn ich mein Leben ganz auf Jesus baue?“ Hier gebe es seit mehr als 2000 Jahren bis heute wertvolle Glaubenszeugen. So kann zum Beispiel jemand berichten: „Mein ganzer Besitz und all mein Reichtum spielt für mich keine Rolle mehr. Ich habe Jesus!“. Keiner von uns sei als Experte geboren und jeder müsse seine ganz eigenen Erfahrungen machen. Wir können aber den Rat von Experten suchen.

In diesem Gottesdienst konnten alle erleben, wie der christliche Glaube jungen Menschen nahe gebracht werden kann.

Pfarrer Kelber bedankte sich bei Sandra Weber und bei Iris Marchl, die als sehr gute Pädagoginnen viel dazu beitragen, die Flamme des Glaubens an Kinder weiter zu geben.

Insgesamt sind es heuer 13 Konfirmandinnen und Konfirmanden

Lieder auf der Gitarre begleiten

Pfarrer Roland Kelber mit der Gitarre mittendrin

Fürbitten

Bebilderte Bibellesung

Stummes Anspiel

Kurzer Szenenwechsel: Video „Gewissensfragen“ im Gemeindesaal

Pfarrer Roland Kelber predigt – diesmal ohne Talar




Auftaktwanderung am Sonntag, 22. März mit Pilger- und Wanderführer Rudi Simeth

Liebe Pilger- und Wanderfreunde,

am kommenden Sonntag ist es so weit. Wir starten zur ersten „Heilsamen Wanderung 2026 – Heimat spüren – grenzenlos unterwegs sein“. Wie im Jahre 2014 begonnen, verbinden wir durch Wanderungen beiderseits der bayerisch-böhmischen Grenze unser beider Heimat. Dazu ein Auszug aus der Pressemitteilung zur ersten Wanderung.

Der gesamte Artikel war im CHAMLAND aktuell schön gesetzt und ist beigefügt. (Siehe unten) Ebenfalls einige der Höhepunkte – Bilder sagen mehr als Worte. Die Familie Pongratz vom Gasthof zur Linde freuen sich auch schon auf unsere Mittagseinkehr gegenüber den mächtigen Linden vorm Wallfahrtsmuseem. Bis jetzt sind bereits 13 Anmeldungen eingegangen. Auch wir freuen uns auf den Start in den Frühling und die neue Wandersaison.

 Der Presse-Hinweis: 

Die ersten Jahre wurden mit grenzüberschreitenden Wanderungen symbolisch auch die inneren Grenzen der Mitwandernden überwunden. Vom Hohenbogenwinkel bis Waidhaus wurde dadurch auch die Heimat von Rudi Simeth und Paul Zetzlmann verbunden. Nach wechselnden Themen und Zielen wie Quell- und Flußmündungswanderungen, sowie Wanderungen zu Kraftorten und Baumdenkmalen steht heuer wieder die Heimat im Mittelpunkt.

Rudi Simeth sieht darin die grenzenlose Heimat – unser schönes Waldgebirge – beiderseits der bayerisch-böhmischen Grenze. Auf Pilgerwegen, Kultur-Denkmalen, an Kraftorten, Seen und Wasserfällen gibt es dabei vieles zu entdecken. Symbolisch kann dabei auch die innere Heimat der Mitwandernden erspürt werden.

Sonntag, 22. März auf dem Jakobsweg und Klangweg von Stachesried nach Neukirchen

Die erste Wanderung startet am 22. März um 9 Uhr am Kunstpavillon in Stachesried, Gemeinde Eschlkam. Über den Jakobsbrunnen in Leming geht es auf dem Ostbayerischen Jakobsweg über Brünst und die Hochstraße mit Klangweg zur Heiligbrunn Kapelle St. Anna. Nach Besichtigung der Wallfahrtskirche Mariä Geburt werden Linden Baumdenkmale und Jakobsstein vor dem Wallfahrtsmuseum in Neukirchen bestaunt. Nach einer Einkehr im Gashof zur Linde wird über das Naturbad und den Naturlehrpfad wieder zum Kunstpavillon zurückgewandert.

Die leichte Wanderung von 14 km Länge mit Unterwegs- Einkehr, Impulsen und auch gemeinsamen Liedern dauert bis gegen 16 Uhr.

Anmeldungen nimmt Rudi Simeth entgegen. (Siehe Info) Bitte an wettergerechte Kleidung, feste Schuhe und Getränke für unterwegs denken.

Auch wegen Höchst-Teilnehmerzahl von 25 immer verbindliche Anmeldung bei Rudi Simeth. Per Mail unter waldaugen@t-online.de oder per Telefon/WhatsApp unter 0173 5947879. Anmeldung bis zwei Tage vorher möglich. Teilnahmegebühr bar vor Ort 10,- Euro. Infos zu den Wanderungen auch im Internet unter:  www.keb-cham.de/projekte/heilsame-wanderungen/ 

Schöne Frühlings-Wandergrüße

Rudi Simeth, Schloßstr. 12, 93458 Eschlkam-Stachesried

 

BY – – – Stachesried – Neukirchen




Stille Wege

„Stille Wege“ – gezeichnet von Dorothea Stuffer (DIN A 4)

Unser ältestes Vereinsmitglied Milda Stuffer (94) hat auf ihrer „Festplatte“ (Gedächtnis) etliche großartige Wander-Gedichte parat. Wir möchten Ihnen nun in der Fastenzeit einige davon vorstellen und wünschen Ihnen beim Betrachten gute Inspirationen.

 

Stille Wege musst du suchen, willst du Natur aufspür’n.

Verwunsch’nen Pfaden musst du folgen,

nur schmale Gleise ziehen,

dorthin, wo du frei von Lärm und Hast

noch stille Täler findest,

Berge, die geheimnisvoll

hinter den Wolken sanft verschwinden.

Wenn du den Frieden kosten willst,

den nur Gott vermag zu schenken,

musst du, um ihn zu finden, dein Leben neu durchdenken.

Versuche trotz des Alltags schwer Last

unbeirrt von andern

durch Chaos und Verwirrungen

deinen Weg zu wandern,

bis du wieder Kraft und Mut und Glauben hast.

 




Heilsame Wanderungen – Pilger Rudi Simeth lädt ein

Liebe Pilger- und Wanderfreunde,

angesichts der kriegerischen Turbulenzen in der Welt hat es mich die letzten Tage in die einsamen Grenzregionen gezogen, wo wir deutlich die Sinnlosigkeit und Folgen aller Kriege erkennen. Dabei konnte ich aber auch die schon wieder aufblühende Natur im besonderen Licht des Vorfrühlings bewundern. Und dies fast übergangslos nach einer für uns Wintersportler traumhaften Schneewoche in den Faschingsferien. Da war ich mit einer harmonischen Gruppe vom Arber bis zum Gibacht auf unseren Heimatbergen unterwegs. Teilnehmende Generations übergreifend von 42 – bis 89 Jahren!

Mit einigen Bildern lasse ich euch in den Vorfrühling mitgehen:

Start der Heilsamen Wanderungen 2026 am Sonntag, 22. März

Rechtzeitig zum Frühlingsanfang starten wir dann mit den heilsamen Wanderungen.

Die erste Wanderung von meiner Heimat startet – wie QiGong- vom Kunstpavillon in Stachesried um 9 Uhr. Auf dem Ostbayerischen Jakobsweg und Klangweg Richtung Neukirchen und über den Naturlehrpfad zurück.

Es sind dafür bereits fünf Anmeldungen eingegangen.

So wünsche ich euch jetzt ein friedliches Miteinander „im Kleinen“ – in unserem unmittelbaren Umfeld. Das ist unser mögliches Wirken für das „große Ganze“

Mit frohen Wandergrüßen

 Rudi Simeth, Schloßstr. 12, 93458 Eschlkam-Stachesried

 Mobil:  0173 5947879

Mail:    waldaugen@t-online.de




Gunther kehrt zurück – Gunther-Festspiele Rinchnach 2026

Darstellung in Blech bei der Bergkirche Zwiesel

Gunther und Wolfgang 

Der heilige Gunther lebte um 1000 und hat viel gemeinsam mit dem heiligen Wolfgang, der auch in dieser schwierigen Zeit lebte und wirkte. Beide hielten sich auf in den wilden Wäldern des Bayerischen und Böhmerwaldes, zogen lange Wege durch die Wildnis und waren in Kommunikation mit Wald und den Wildtieren. Beide bevorzugten das einfache Leben, beide waren voller Demut und Gottergebenheit, beide waren Benediktinermönche. Beide bewirkten sie großartige Kultur und rodeten Wälder zur Besiedelung

Der Weg 
Gunthers Weg führte ihn von Niederalteich nach Lalling, dann nach Rinchnach und später dann auch nach Böhmen. Auf dem Guntherweg kann man heute diese Strecke auch über mehrere Etappen erwandern und stößt überall auf seine interessante Lebensgeschichte und sein Wirken.

Festspiele in Rinchnach 

Rinchnach, auch „Kloster“ genannt, machte Gunther zur Keimzelle der Besiedelungsgeschichte im mittleren Bayrischen Wald. Und genau dort wird ihm noch heute gedacht: Seit fast 50 Jahren  zählen die Gunther-Festspiele in Rinchnach zu den kulturellen Highlights im Bayrischen Wald. Nach fast 15-jähriger Pause dieser Aufführung kommt es heuer wieder auf die Bühne.

Vom 30. Mai bis 20. Juni 2026 finden die imposanten Festspiele in Rinchnach statt.

Das Stück wurde nun neu erarbeitet und neu inszeniert von Julian Niedermeier. Mit einem engagierten Team befinden sich bereits jetzt die Vorbereitungen in vollem Gange. Moderne Ton- und  Lichttechnik und sogar eine eigene Festspielmusik sollen uns in die Zeit vor über 1000 Jahren hinein versetzen, in das außergewöhnliche Leben Gunthers und der Menschen um ihn herum. 100 Darsteller werden daran beteiligt sein. Die Freilichtbühne bietet Patz für rund 400 Zuschauer. Die Zuschauer werden schon 2 Stunden vor den Aufführungen und in den Pausen mit passenden Schmankerln und Getränken aus den Verkaufsständen versorgt.

Rinchnachs Bürgermeiterin Simone Hilz und Kurt König, 1. Vorsitzender des Guntherbund e.V. betonen die große Bedeutung der Festspiele für das kulturelle Leben in der Gemeinde Rinchnach und der Region.

Beeindruckende Freilichtbühne – Foto aus „Der Bayerwald“, Heft 1/2026

Das Leben von Gunther vom Krieger zum Mönch und Einsiedler 

In der unruhigen und widersprüchlichen Welt des Mittelalters zur Jahrtausendwende um 1000 versucht der thüringische Gaugraf Gunther seinen Platz und seine Bestimmung zu finden. Er steigt zu einem erfolgreichen Krieger und klugen Ratgeber des deutschen Kaisers auf, ist bei vielen Machthabern ein gern gesehener Gast, selbst nachdem er mit 50 Jahren all seinen Besitz aufgibt und in den Benediktinerorden eintritt.

In der von Endzeitstimmung geprägten Zeit der Jahrtausendwende beginnt Gunther mit der Rodung des Bayrischen Urwaldes (Nordwald), gründet und leitet das Kloster Rinchnach und zieht sich schließlich im hohen Alter von 94 Jahren als Einsiedler in die Böhmischen Wälder zurück, um dort seine letzte Bestimmung zu finden.

Sogar sein Tod ist voller legenden. Eine Hirschkuh soll eine Jagdgesellschaft zu dem schwer erkrankten Gunther geführt haben.

Günther Iberl hat uns freundlicherweise diese Geschichte mit der Hirschkuh in ausführlicher Fassung zukommen lassen:

 St. Gunther hat ja die letzten Lebensjahre bei Gutwasser am Guntherfelsen verbracht. Es heißt, am Ende seines Lebens war er schon zu schwach, um aufzustehen. Da kam täglich eine Hirschkuh und nährte ihn mit ihrer Milch. Als der böhmische Herzog Břetislav mit dem Prager Bischof in der Gegend zur Jagd war, verfolgten sie und das Gefolge genau diese Hirschkuh, die sie schließlich zu Gunther führte. Břetislav erkannte ihn als seinen Taufpaten und auch, in welchem Zustand er war. Am nächsten Tag erschien der Bischof mit dem Allerheiligsten, um ihm die Wegzehrung zu geben. Gunther starb, und Břetislav gab die Anweisung ihn nach Prag zu bringen und im Kloster Břevnov bestatten zu lassen.

Die Aufführungstermine 

Premiere 30. Mai sowie am 3. – 5. – 6. – 11. – 12. – 13. – 19. – und 20. Juni 2026

Beginn jeweils 20.00 Uhr  – Einlass ab 18.30 Uhr 

Karten online über OK-Ticket und vor Ort im Heimat- und Tourismusbüro Rinchnach.  Preis: 28 Euro




Hinauf zur Wolfgangskapelle: Blechtiere unterwegs

Auf dem Kreuzweg zur Wolfgangskapelle

begegnet uns eine Herde Blechtiere

Entspannt stehen oder sitzen die Tiere im Hochwald

Der Ziegenhirt

Pferde, Alpakas, Schafe friedlich zusammen

Zwei Winter unbeschadet in freier Natur

Kletterschaf über Stock und Stein

Kreuzwegstation

Der Erzengel Michael wacht über die Szene und übers Land

Begegnung




Eine herrliche Winterwanderung mit Pilger Rudi und Paul – und Vorschau fürs Heilsame Wanderjahr 2026

Pilger Rudi Simeth blickt nach vorn – Heilsame Wanderungen fürs Jahr 2026

Liebe Pilger- und Wanderfreunde,

kommenden Sonntag – also morgen – ist Lichtmess, der Tag ist abends wieder um eine Stunde länger. Früher war dies auch ein bedeutender Tag für die kommende Jahressaison.

Unsere Ideen vor zu den „Heilsamen Wanderungen 2026 * HEIMAT spüren – grenzenlos unterwegs SEIN“ liegen bereits vor.

 Wir verbinden die Heimat von Paul und mir symbolisch und lassen uns grenzenlos ein auf die Natur beiderseits der bayerisch-böhmischen Grenze in unserem wunderschönen Waldgebirge.

Beigefügt das „Plakat“ zu den Wanderungen. Da Bilder mehr als tausend Worte sagen auch noch eine bearbeitete Kartenübersicht unserer Wanderungen.

Zusätzlich die „Highlights“ einer wunderschönen Winterwanderung mit Schneeschuhen zum fast unter Eis und Schnee versteckten Sollerbachfall, dem Kl. Arbersee, Einkehr im gastlichen Berghotel Mooshütte und abwärts über den Triftsteig.

 Es freut mich, wenn ich mit diesen Bildern die Lust auf Winterwanderungen wecken kann.

Vor allem aber auch die Vorfreude auf unsere Heilsamen Wanderungen ab Frühlingsanfang

Mit herzliche Wandergrüßen

Rudi Simeth, Schloßstr. 12, 93458 Eschlkam-Stachesried

 Mail: waldaugen@t-online.de     Tel:   0173 5947879

Pilger Rudi und Paul bei ihrer Schneeschuh-Wanderung zum Kleinen Arbersee

Die Mooshütte – Station zur Einkehr

Plan für 2026




Letzte freie Plätze | Pilgerreise nach Santiago de Compostela – Frühjahr 2026

 Liebe Pilger- und Wanderfreunde,

bei unserer Frühjahrs-Spanien-Pilgerreise Ankommen in Santiago und weiter bis ans Ende der Welt  vom 26.04.–09.05.2026

sind derzeit noch wenige Plätze frei. – Die Anmeldefrist endet am 10.02.2026

➡️ Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese Information an interessierte Pilgerinnen und Pilger in Ihrem Umfeld weitergeben
– herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ausführliche Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf unserer Homepage:
https://jakobusfreunde-paderborn.com/pilgerreise-im-april-mai-nach-spanien/

Für Rückfragen stehen Ihnen unser Pilgerführer Ulrich Kryn (u.kryn@t-online.de), Frau Karin Fischer im Pilgerbüro Paderborn (info@jakobusfreunde-paderborn.com) sowie ich gerne zur Verfügung.

Herzliche Pilgergrüße
und allzeit Buen Camino,
Adriana González

Adriana González
Organisation von Spanien-Gruppenpilgerreisen
Freundeskreis der Jakobuspilger
Busdorfmauer 33 – 33098 Paderborn – Tel.: 05251/5068677
privat: Tel.: +49 (0) 214 202 8815 – Mobil: +4915119154454



Winterwanderung zur Wolfgangskapelle – Impressionen

Eine verschneite Wolfgangskapelle erwartete die Wandergruppe um Hans Wührer – Fotos: Pilger Rudi Simeth

Winterwanderung zur Wolfgangskapelle

 Am Mittwoch, 14. Januar, ludt die Tourist-Information Drachselsried mit Natur- und Landschaftsführer Hans Wührer zu einer geführten Winterwanderung durch die stille Winterlandschaft des Zellertals ein.

Die rund sechseinhalb Kilometer lange Tour führte über die Platte zur idyllisch gelegenen Wolfgangskapelle bei Böbrach. Der Weg verlief durch verschneite Wälder und bot immer wieder schöne Ausblicke auf die winterliche Mittelgebirgslandschaft. Mit etwa 230 Höhenmetern ist die Wanderung gut machbar und dauert rund drei Stunden.

Im Anschluss gab es eine gemütliche Einkehrmöglichkeit im Gutsgasthof Frath.

Wegen der aktuellen Schneelage wurde die Wanderung als Schneeschuh-Tour durchgeführt.

Unser hochgeschätzter Pilgerbruder Rudi Simeth war dabei und hat uns einige Bildimpressionen zukommen lassen. Wir sagen herzlichen Dank!

 

Die Wanderung bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Mittelgebirgslandschaft

Pilger Rudi: 

Letzte Woche erlebte ich ein wunderbares Ereignis. Ich war ich mit Wanderführer Hans Wührer und einer harmonischen Gruppe aus Drachselsried von Frath mit Schneeschuhen zur Wolfgangskapelle unterwegs. Viele wertvolle Erinnerungen und unsere wertvolle Pilgerfreundschaft sind da wieder wie Sterne am Himmel durch meinen Kopf gewandert.

 

Gutsgasthof Frath

“ ‚S Jagakreuz“

Das Innere der Wolfgangskapelle in weihnachtlichem Schmuck

Am Fuß des Kreuzweges zur Wolfgangskapelle laden Pilgerkreuze aus Erlenholz ein.

Schutzmantelmadonna, dezent restauriert von Künstler Franz Berg




Heilsame Wanderungen 2026: „Grenzenlos unterwegs sein“ mit Pilgerführer Rudi Simeth

Ein Bild vom Weltkulturerbe Salzstadel und der Steinernen Brücke in Regensburg mit Weihnachts- und Neujahrsgrüßen in tschechischer Sprache

Heilsame Wanderungen 2026

HEIMAT spüren – grenzenlos unterwegs SEIN

Traditionell starten wir am Sonntag um Frühlingsanfang

Termine:

Sonntag, 22. März

Sonntag, 12. und 26. April

Samstag, 9. Mai (vor Muttertag)

Sonntag, 24. Mai (Pfingstso)

Im Juni Pause wegen vieler anderer persönlicher Termine.

Sonntag, 12. und 26. Juli

Wir werden im bunten Reigen bisheriger Themen unsere wunderschöne Waldheimat beiderseits der bayerisch-böhmischen Grenze noch mehr mit allen Sinnen erspüren.

Auch nach Wanderfreund Josef Altmanns Motto hin- und herüber der Grenz.

Zwischen Waidhaus im Nordwesten und dem Gr. Falkenstein im Südosten jeweils im grenznahen Raum zu

Quellen, Seen, Baum-, Kultur- und Naturdenkmälern unterwegs sein.

Dadurch immer mehr auch unsere inneren Quellen und unsere innere Heimat erspüren.

Wie gewohnt mit den tiefgründigen Impulsen von Paul Zetzlmann, sowie Atem- und QiGong-Übungen.

Natürlich auch mit heimatkundlichen Beiträgen.

 Gerne greifen wir dazu auch Ideen von euch auf und/oder Wünsche zu einer Wiederholung einer ganz besonderen Wanderung, die schon länger zurückliegt.

 Jetzt wünsche ich euch neben einem guten neuen Jahr auch stille Momente für euch ganz persönlich, in denen ihr ganz tief in euch und eure „innere Heimat“ spüren könnt. Viel Kraft und Gesundheit daraus schöpfend im neuen Jahr und immer wieder mal tiefes Eintauchen in die heilsame Natur. Sei´s allein, in trauter Zweisamkeit oder einer harmonischen Gruppe.

 Da wir gerne in Bayern UND Böhmen unterwegs sind auch noch ein Weihnachts- und Neujahrsgruß meines ehemaligen Chefs in besonders gelungener Kombination – siehe obiges Foto.

 In diesem Sinne auch im Namen von Edeltraud

 Herzliche Grüße

Rudi Simeth Schloßstr. 12, 93458 Eschlkam

 Tel:   0173 5947879




Lass es geschehen – Kindergottesdienst und Gottesdienst mit Abendmahl in der Christuskirche Viechtach

Eine Schar Kinder zieht in den Gemeinderaum

Lass es geschehen!

Kindergottesdienst und Gottesdienst mit Abendmahl in der Christuskirche Viechtach

„Zachäus, der Mann auf dem Baum“

Eine zahlreiche Kinderschar mit ihren Eltern und Großeltern hat sich am vergangenen 1. Sonntag nach Epiphanias in der Christuskirche zum Kindergottesdienst eingetroffen. Mit der Kindergottesdienstkerze zogen die Kleinen zusammen mit dem Kindergottesdienst-Team hinüber in den Gemeinderaum. Ein spannendes Thema zum Hören, Erleben und Basteln war angesagt: „Zachäus, der Mann auf dem Baum.“

Wir können nicht alles verstehen, was Gott vorhat

Die Kirchengemeinde durfte währenddessen die Predigt von Pfarrer Roland Kelber hören und war auch zum Abendmahl eingeladen. In der Predigt stand Jesu Taufe am Jordan durch Johannes den Täufer im Fokus.

Der Altar ist noch weihnachtlich festlich geschmückt

„Lass es geschehen“, sagte damals Jesus zu Johannes, der nicht verstehen konnte, wie der Retter der Welt, der doch ohne Sünde war, zu ihm zur Taufe kam. Auch wir können nicht alles verstehen, was Gott vorhat“, erklärte der Geistliche.  Alle ohne Ausnahme, die im Dienst Gottes stünden, Pfarrer, Diakone, Kirchenvorstehende und viele mehr stünden keineswegs über den anderen Menschen und bedürften der Erlösung. Jesus hab sich nicht über die Menschen stellen wollen, sondern habe die Taufe des Johannes zur Vergebung der Sünden, diese Salbung, die uns mit Gott verbindet, auf sich genommen. Er habe den ihm zugestellten Auftrag, die Vollmacht, die Bürde, den Leidensweg auf sich geladen, um damit den Himmel für die Menschen wieder zu öffnen. „Man stelle sich das vor, wie eine Deckung eines ungedeckten Schecks, die Übernahme der Erlösung der Welt!“

Der Dreieinige Gott

In diesem Geschehen am Jordan habe Gott sich zum ersten Mal als Dreifaltiger Gott gezeigt, Vater, Sohn, Heiliger Geist. Die Taube sei am Himmel erschienen und sprach: Siehe, das ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“ Damit stelle sich uns ein weiteres Glaubens-Rätsel, welches wir mit unserem Intellekt nicht erklären können: 1+1+1=1.

„Mit unserem menschlichen Verstand können wir oft die Bibel nicht verstehen, sondern wir sollen vielmehr durch die Bibel unser Denken korrigieren lassen.“

Zuhören, erleben und basteln im Gemeinderaum

Mit hübschen verzierten Bäumen aus Tonpapier, in welchen Zachäus als Figur sitzt, kamen die Kinder fröhlich in den Kirchenraum zurück.

Die Orgel spielte Petra Schneider-Grössl. Pfarrer Roland Kelber begleitete das Eingangslied „Siehe, ich mache alles neu“ mit der Gitarre.