Ein wertvolles Dokument über + Altabt Emmanuel Jungclaussen +
Advent 2003: Altabt Emmanuel Jungclaussen hält in der temporären „Pilgerstube“ im Viechtacher Kreuzbergstadel einen Vortrag über das Herzensgebet: „Aufrichtige Erzählung eines russischen Pilgers“. Mit dabei: Hildegard Weiler und Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann. Im Hintergrund Pilger-Blecharbeiten von Dorothea Stuffer
Unser „Kultpilger“, Gründungsmitgleid des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang, Wilhelm Johann Treimer, hat uns ein wertvolles Video („HAUS DER HOFFNUNG“) übermittelt. Hier spricht Altabt Emmanuel Jungclauusen mit ihm in einem persönlichen Seelsorgegespräch (2015).
Hier Altabt Emmanuel im Gespräch mit „Treimerwilli“:
Altabt Emmanuel mit einem russischen Kloster, 2003, Blecharbeit von Dorothea Stuffer
Dieser großartige Mönch mit leuchtendem Charisma hat das Buch „Aufrichtige Erzählung eines russischen Pilgers“ ins Deutsche übersetzt und ein wichtiges Vorwort dazu verfasst. Mittlerweile gehörtes zur Weltliteratur und ist in vielen Sprachen erschienen. Es geht dabei um das Herzensgebet aus der Ostkirche. Außerdem hat Altabt Emmanuel sich über viele Jahre aktiv für die freifließende Donau eingesetzt. Monatlich gab es mit ihm und Mitbetern die „Donau-Segnungen“, die zum Teil von Kirche und Politik stak angegriffen wurden, und damit auch den Emmanuel. Doch trotz mancher Schwächeanfälle hat Emmanuel standgehalten – und nun blieb tatsächlich eine wichtige Donau-Region naturbelassen. Es war ein langes Bemühen („Geduld Geduld Geduld“). Das alles findet man sicher auch im Internet. Er gab dem Wilhelm Johann Treimer (der das Video gemacht hat) und vielen andern suchenden Rat und Hilfe und wurde mit zunehmenden Alter immer freier von sogenannten Autoritäten und hat auch „Spinnern“ seine Tür nicht verweigert.
Radpilgern St.Englmar – Elisabethszell – Pilgramsberg mit Pilger Rudi Simeth
Unser hochgeschätzter Pilgerbruder Rudi Simeth aus Weiding/Oberpfalz hat sich in diesen herrlichen Sommertagen mit seinem E-Rad auf den Wolfgangsweg gemacht. Wir danken für die wunderschöne Diashow!
Lieber Pilgerbruder Rudi, ich spüre die Sommerluft und rieche die Rainfarnblüten. Eine wunderbar getragene Musik trägt mich klingend diese weite, für mich völlig unbekannte Strecke am Wolfgangsweg, der endlich irgendwo und irgendwann sein Ziel in dem großen heiligen Regensburg finden wird. Aber bis St.Englamar kenn ich mich aus. Schöne Leonardikirche!! Was für tolle Kirchen und Kirchräume, welche Schätze! Und den Heilgen Wolfgang mit seinem Attribut Kirchenmodell hast du auch einige male gefunden – oder er dich.
Ich sehe eine klare „W“-Wolfgangsweg-Markierung, aber viel mehr Jakobsweg und Goldsteig. Große Brüder vom Wolfgangsweg, der aber eigentlich der große Bruder wäre
Eine wunderbare Dokumentation!
Der Baum lässt seine Wurzeln über die großen Steine wachsen und lebt und hat nicht aufgegeben.
Es grüßt dich sehr herzlich deine Pilgerschwester Dori
ERINNERUNG . . .
Am 8.8.2019 um 8 Uhr 8 bin ich zu meiner Rad-Pilgerung an den Wolfgangsee (wieder wie 2014) in die Weite aufgebrochen….
Liebe Pilgergrüße
PilgerRudi
Biken auf dem „Wolfgangs-Trail“
Das Wolfgangs-„W“ und ein Original Pilgerschaf auf dem Waldweg Ramersdorf/Münchshöfen
Eine tolle Strecke downhill mit dem Mountainbike empfehlen wir aktiven Sportlern auf dem „Wolfgangstrail“.
Streckenvorschlag:
Einstieg beim Pröllerparkplatz bei St. Englmar – am Waldweg hinauf zum Pröllergipfel – Gasthof Hochpröller – Gasthof Hinterwies – durch den Wald nach Münchshöfen – bei der Kapelle am Wolfgangsweg durch den Wald über Stein nach Ramersdorf – Marienkapelle vom Baumschutzengelpfad – durch den Wald zum Schwabenwirt – hinunter nach Hetzelsdorf – über den Pfahl nach Viechtach.
Organisation mit Hilfe von PKW:
Von Viechtach aus mit dem PKW die Räder nach St. Englmar bringen – Auto stehen lassen – Downhillaktion am Wolfgangstrail bis Viechtach – In Viechtach mit einem zweiten Auto hinauf zum Parkpklatz St. Englamar fahren und die Autos heim bringen.
Autofreie Variante bergauf – bergab :
Bergauf am Wolfgangsweg zum Pröllergipfel: Ab Viechtach über die Antoniuskapelle zum Distelberger Kneippbad – Schwaben – Ramerdsdorf – Münchshöfen – Pröllergipfel – und nun downhill zurück.
Johannes und Dominik: Start Wolfgangs-Trail
Durch den Wald zum Pröllergipfel
Am Pröllergipfel
Der Pröllergipfel bietet eine herrliche Aussicht über den Bayerischen Wald
Durch den Wald
Sportlich über Schotter und so manche Wurzel
… nicht unbedingt immer auf fertigen Wegen
Ausblicke
Gut erhaltene Wolfgangsweg-Markierungen, erstellt von dm Viechtacher Wanderwart Walter Raith
Die Marienkapelle mit Engel-Schmuck bei Ramersdorf am Wolfgangsweg, Besitzer: Familie Bielmeier. Links läuft der Waldrundweg Baumschutz-Engelpfad – geradeaus weiter geht es am „W-Trail“ hinunter nach Schwaben – Hetzelsdorf – Pfahl -Viechtach
Herzlichen Dank an Dominik und Johannes für die Fotos
„Traumhaft schön“ – Abendandacht zum Sonnenuntergang auf der Käsplatte
Ein wunderbarer Sonnenuntergang bot sich von der hohen Sicht der Käsplatte
„Traumhaft schön!“ – dieses Resultat, in zwei Worte zusammengefasst, stammt von einer Fußpilgerin aus Viechtach, die am vergangenen Mittwoch Abend zur Käsplatte gewandert ist. Die Strecke von etwa 12 Kilometern führte die Andachtbesucherin einer der Sommerveranstaltungen der evangelischen Kirchengemeinde Viechtach am Wolfgangsweg von Viechtach zum Distelberg über Schwaben nach Münchshöfen und von dort auf einem der angegebenen Wanderwege zum Parkplatz Hinterwies. Dort traf sie sich um 19.30 Uhr mit zehn weiteren Andachtsbesucher/innen, die aus verschiedenen Richtungen mit dem Auto gekommen waren. Vom Parkplatz aus ging es zum Gipfelkreuz der Käsplatte. Das Thema des herrlichen stillen Sommerabends war: „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“. Man genoss bei klarem Himmel eine herrliche Aussicht. Lieder und Gebete trugen ins Weite. Die Predigt hielt Pfarrer Roland Kelber.
Blick in Richtung Donauebene mit Pfarrer Roland’s Gitarre
Gipfelkreuz und Licht
Fotos: Andrea Kerscher
„Schleswig Holstein – das Land zwischen den Meeren“ – – eine Predigt mit Urlauberpfarer i.R. Lothar Le Jeune
Urlauberpfarrer i.R. Lothar Le Jeune entführt die Gläubigen an den nordischen Strand
Feierlicher Gottesdienstmit besonderer Stimmung – eine Spezialität von den beiden Nordländern Lothar und Maike
Mit einem feierlichen Gottesdienst „nordischer Meeres-Prägung“ entführte der Urlauberpfarrer i.R. Lothar Le Jeune am vergangenen Sonntag die Gläubigen, die sich in der Christuskirche Viechtach versammelt haben, an den Meeresstrand mit Blick auf die weite See.
Gerne jedes Jahr im Bayerwald
Le Jeune und seine Lebensgefährtin Maike Brandes sind auch dieses Jahr wieder gerne in den Bayrischen Wald gekommen, um hier Urlaub zu machen, bewährte Freunde zu treffen, zu wandern, mit dem Fahrrad zu fahren und Gottesdienste zu halten. Zwei Gottesdienste, einer in Viechtach und am nächsten Sonntag in Ruhmannsfelden (Gnadenkirche), sind nun die Sommerlichter der evangelischen Kirchengemeinde. Dann gehen die beiden wieder zurück nach Schleswig Holstein, um hoffentlich auch im kommenden Jahr wieder einige Zeit im „Woid“ zu verbringen.
Als Illustration diente ein von der nordischen Landeskirche herausgegebenes Blatt, welches das Lesepult zierte und in Kopie an die Gläubigen ausgehändigt wurde.
Dekorative Landkarte zum Thema Nordsee
Sich zum Nordseestrand begeben
„Lassen Sie sich am Strand nieder. Es ist schönes Wetter. Sie haben eine Decke mitgenommen, die legen Sie auf den warmen Sand. Nun blicken Sie aufs Wasser und weit über das Meer. Da öffnet sich ein Freiraum.“ Le Jeune legte dar, wie die Menschen ständig von den täglichen Verpflichtungen, Sorgen und Aktivitäten okkupiert werden. Der Blick aufs Meer helfe und stille die die Sehnsucht nach innerem Frieden und nach Weite in der Enge des Alltags.
Der Geistliche beschrieb anschaulich, wie er und Maike Brandes mit den Enkelkindern am Strand Burgen, Leuchttürme und Schiffe aus Sand bauen, von Gräben mit Meerwasser umspült, verziert mit Muscheln und Algenwiesen.
Am weiten Strand mit Urlauberpfarrer i.R. Lothar Le Jeune
Die Vergänglichkeit
„Aber diese Pracht ist vergänglich, wie so vieles, was wir in unserem Leben aufbauen. Salomo sagt in einem Psalm: Alles hat seine Zeit. – Es kommt eine große Welle, und schon ist der Turm in sich zusammengefallen oder die Spaziergänger trampeln darüber. Trotzdem ist das Bauen erfüllend!“
Faul sein lernen
Einen weiteren Aspekt beim Sitzen am Strand entwickelte Le Jeune bezüglich der ständigen Aktivität der Menschen, die auch zum Zwang werden könne. Animationsprogramme würden vielerorts am Strand angeboten. „Faul sein ist gar nicht so leicht! Wir Menschen müssen immer irgendwo beschäftigt, aktiv sein. Aber frei zu sein heißt auch faul sein zu dürfen, Schwalben, Möwen, Wolken und Wellen zu beobachten und mit allen Sinnen zu erleben. Mal abseits von den täglichen Nachrichten zu sein.“ Dabei stelle sich die Dankbarkeit ein: „Wie wunderbar ist Gottes Schöpfung!“ Dankbare Menschen werden erfüllt von Zufriedenheit und innerer Stille, ja sogar manchmal von dem Gefühl von Glücklichsein.
Innere Stille und Langsamkeit
Die Predigt endete damit, dass nun der Tag am Strand zu Ende ging. „Die Sonne geht unter, die Sterne erscheinen in der Dunkelheit und erhellen das Firmament. Ein Psalmwort über Gottes Schutz, Weite und Segen und ein abschießendes Gebet mit der Bitte um innere Stille und mehr Langsamkeit waren der Abschluss einer traumhaft erquickenden Predigt.
Urlauberpfarrer i.R. Lothar Le Jeune segnet die Gemeinde in der Christuskirche Viechtach
Loblieder und großartige Instrumentalstücke während des Gottesdienstes – – Maike Brandes an der Orgel
Lothar Le Jeune und Maike Brandes sind wieder im Wald zu Besuch
Urlauberpfarrer i.R. Lothar Le Jeune und Maike Brandes im Gespräch mit Dorothea Stuffer
HERZLICH WILLKOMMEN IM BAYERISCHEN WALD
Ein Interview mit dem Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune
+ Wieviele Jahre kommt ihr schon nach Viechtach, um die Sommer-Urlaubszeit hier mit Gottesdiensten, Betrachtungen, Wanderungen und Begegnungen zu gestalten?
Wir kommen, Maike als Organistin und ich als Urlauberpfarrer, seit 2007 mit einem Jahr Unterbrechung in die evangelische Kirchengemeinde Viechtach.
+ Was bewegt euch, Viechtach und den Bayerischen Wald als bevorzugten Urlaubsort zu besuchen?
Im Laufe der Jahre sind viele freundschaftliche Beziehungen entstanden, die wir sehr schätzen und pflegen möchten. Dazu kommen Ausflüge in die Umgebung, die uns den Bayrischen Wald wertschätzen lassen.
+ Was bedeutet es für euch, einerseits hier Urlaub zu machen, jedoch ebenso auch Gottesdienste in Viechtach und in den Außenorten zu gestalten und Seelsorgegespräche zu führen?
Wir sind jederzeit soweit es die Gesundheit zuläßt, bereit, uns auch in den Dienst der Kirchengemeinde einbinden zu lassen. Wir kennen ja die Kirchen und Orgeln. Ansonsten sind wir als Urlauber sehr gern im Bayrischen Wald unterwegs, genießen die Wanderungen, die Radtouren am Regen und die netten Einkehrmöglichkeiten.
+ Was sind außer den kirchlichen Veranstaltungen eure Lieblingsbeschäftigungen hier im Bayerischen Wald?
Außer den Wanderungen in der herrlichen Landschaft sind es auch die Radtouren nach Cham und Bad Kötzting oder auch auf dem Donauradweg nach Regensburg, die uns sehr viel Freude bereiten.
+ Zuhause im Hohen Norden: Welche Tätigkeiten liebt ihr besonders?
In Schleswig-Holstein sind wir beide in verschiedenen kirchlichen Chören aktiv. Maike übernimmt viele Orgelvertretungen und ich hin und wieder eine Gottesdienst- oder Amtshandlungvertretung. Wir sind aktive Enkelbetreuer.
+ Können wir auf weitere Sommerbesuche hoffen?
Ich möchte jedes Jahr 14 Tage mit Maike hier Urlaub machen.
+ Dieses Jahr ist euer Kommen auf 2 Wochen begrenzt. Welche Veranstaltungen bietet ihr in diesem Jahr an?
Pfarrer Kelber bat mich Anfang des Jahres, ob ich nicht einen Gottesdienst übernehmen könnte, weil er keinen Urlauberpfarrer von München zugeteilt bekommen hatte. Da habe ich ihm gleich die zwei Sonntage mit Vertretung zugesagt. Sonst sind wir gerne Urlauber hier ohne weitere Angebote.
Wir freuen uns auf eine erfüllte Zeit.
Liebe Grüße Lothar& Maike
Lieber Lothar, liebe Maike, wir freuen uns auf gute und freundschaftliche Begegnungen und wünschen eine gesegnete und frohe Urlaubszeit!
Wir danken für all die großartigen Pilgerwanderungen mit euch, lieber Lothar und liebe Maike, am Pilgerweg St. Wolfgang!
Geführte Pilgerwanderung mit Lothar und Maike nach Zelena Lhota, Tschechien – – unvergessene Erinnerungen – –
Heilsame Wanderung mit Pilger Rudi Simeth Rothbach- Schwarzer Regen (mit einem Blick zur Wolfgangskapelle)
Fröhliche Wandergruppe mit Pilger Rudi Simeth (Mitte) vor dem Wolfgamngsbrunnen in Böbrach
Gelungene Abschlusswanderung „Heilsam Wandern“
Am Rothbach und Schwarzem Regen in „Bayerisch Kanada“ gewandert
Aus dem Pressebericht: Die Serie der heilsamen Wanderungen als Projekt der KEB Cham fand kürzlich einen krönenden Abschluss. Als Wanderziel hatten Natur- und Landschaftsführer Rudi Simeth aus Weiding und Pilgerbegleiter Paul Zetzlmann aus Waidhaus die Mündung des Rothbaches in den Schwarzen Regen ausgewählt. Dazu hatte sich eine gemischte Gruppe aus Stamm-Mitwandernden und Neu-Interessierten bei der Brauerei Eck unterhalb Böbrach eingefunden. Einige weit angereist bis aus Regensburg, Passau und Zirndorf bei Nürnberg. An der Hauskapelle der Brauerei wurde nach der Begrüßungsrunde ein gemeinsames Lied angestimmt. Auf historischen Wegen ging es zur Wiedkapelle und auf lauschigen Pfaden hinunter an den Schwarzen Regen. Dieser romantische Flussabschnitt vom Bärenloch über Teisnach bis Viechtach wird auch gerne „Bayerisch Kanada“ genannt. An der Mündung des Rothbaches genossen die Mitwandernden diese beschauliche Landschaft besonders ausgiebig.
Dazu gab es dann auch noch einen Stille-Impuls von Paul Zetzlmann und einige Qi-Gong Übungen von Rudi Simeth.
Anfangs auf schmalem Wurzelsteig wurde das Plätschern und Rauschen des Rothbaches über Felsstufen und einen kleinen Wasserfall schweigend genossen. Auf ruhigen Wegen ging es dann zur Höhensiedlung Haidsberg und hinunter zur romantischen Böbrachmühle. Im Hof dieses Anwesens im „Dornröschenschlaf“ wurde Brotzeit gemacht. Erinnerungen an alte Handwerkkünste wurden wach. Beim Weiterweg führte ein Abstecher zum Bergwerkskircherl St. Magdalena bei Maisried. Dann war´s nicht mehr weit nach Böbrach zum schönen Wolfgangsbrunnen vor der Pfarrkirche St. Nikolaus. In der Kirche wurde spontan „Segne du Maria“ angestimmt. Eine erlebnisreiche Wanderung endete mit einer guten Einkehr im schattigen Biergarten der Brauerei Eck unter mächtigen Linden. Alle freuten sich sehr über diese gelungene Wanderung und deshalb wurde zuvor gemeinsam „Kein schöner Land“ angestimmt. Es wurden auch fleißig Ideen für die Wanderserie von kommendem Frühjahr bis Sommer gesammelt. Bildereindrücke mit musikalischer Umrahmung gibt es unter www.waldaugen.de
Dem Stille-Impuls von Paul Zetzlmann wird aufmerksam gelauscht
Wasser lehrt das rechte Leben
Es ist gütig und freigebig.
Die Unebenheiten des Geländes versteht es auszugleichen.
Es ist gerecht.
Ohne zu zögern in seinem Lauf stürzt es sich über Steilwände in die Tiefe.
Es ist mutig.
Seine Oberfläche ist glatt und ebenmäßig, aber es kann verborgene
Tiefen bilden.
Es ist weise.
Felsen, die ihm im Lauf entgegenstehen, umfließt es.
Es ist verträglich.
Aber seine Kraft ist Tag und Nacht am Werk, das Hindernis zu beseitigen.
Es ist ausdauernd.
Niemals verliert es die Richtung zu seinem ewigen Ziel, dem Meer, aus dem Auge.
Es ist zielbewusst.
Und unablässig, wieder rein zu werden. Es hat die Kraft, sich immer wieder zu erneuern.
Darum können wir vom Wasser lernen.
Impuls von Paul Zetzlmann am Sonntag, 24.7.22
Heilsame Wanderung „Rothbach – Schwarzer Regen“ bei der Rothbachmündung
Planung für den Geiersthaler Engelkapellenweg – es gibt Verzögerungen
In einer speziellen Lasertechnik werden auf Holz die Hinweis-Schilder angefertigt. Foto: Manfred Franze
Bei der Herstellung der „Häuschen“ aus Holz für die einzelnen Engelfiguren gibt es einige Verzögerungen. Die beteiligten Schreiner sind derzeit noch sehr beschäftigt und können nun erst für den Winter eine Zusage machen. Manfred Franze als aktiver Organisator bemüht sich derzeit um Entwürfe, um ehrenamtliche Mitarbeiter, Spender und Helfer.
Mit diesem Vorentwurf trat Organisator Manfred Franze an Dorothea Stuffer heran.
Verschiedene Vorschläge von Dorothea Stuffer – ausgewählt: Engel von oben rechts, Kapelle von unten rechts
Dieser „wehrhafte Engel“ aus Blech, z.T. mit Blattgold versehen, wartet in der Stuffer-Blechwerkstatt auf seinen Einsatz bei der Burgruine Neunussberg
Durch eure Liebe soll das Kind als erstes Zutrauen zu Gottes Liebe gewinnen
Nach der Taufzeremonie wischt Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann dem Täuflingskind Amelie mit einem trockenen Tuch das Gesicht ab.
Durch eure Liebe soll das Kind als erstes Zutrauen zu Gottes Liebe gewinnen. (Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann)
Evangelische und katholische Christen und eine orthodoxe Christin (geboren in der Ukraine) versammelten sich anlässlich einer Taufe „alle unter einem Dach“ am vergangenen Samstag Vormittag in der Christuskirche Viechtach. Der Taufgottesdienst wurde von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann gehalten, da Pfarrer Roland Kelber, der vor einigen Wochen mit den Eltern und Paten das Taufgespräch geführt hatte, wegen einer Coronaerkrankung verhindert war. Amelies Großeltern, Onkel und Tante kamen für dieses Fest aus Tours, Frankreich, angereist.
Der fröhliche und feierliche Taufgottesdienst wurde eingeleitet durch ein Stück auf der Querflöte, vorgetragen von Sophie.
Sophie kann wunderbar Flöte spielen.
Simultanübersetzung der Predigt ins Französische
In seiner anschaulichen Predigt spannte Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann den Bogen von dem fruchtbringenden Wasser für einen Garten zum Wasser der Taufe, welches den „neuen Menschen in Christus“ hervorbringt. Unsere liebe „Tochter“ aus München übersetzte die bildhafte Ansprache simultan ins Französische.
„Jeder Mensch, auch Amelie, ist dazu berufen, etwas zu tun. Jeder Mensch hat einen Auftrag. Der Auftrag heißt nicht: Mehr berühmt! Der Auftrag heißt nicht: Vollbringe große Leistung! Der Auftrag heißt: Sei ein Mensch, der durchdrungen ist von den Gaben des Schöpfers.“
Und zu den Eltern und Paten gewandt sagte der Geistliche:
„Durch eure Liebe soll das Kind als erstes Zutrauen zu Gottes Liebe gewinnen.“
Unsere Kleinen fühlen sich im Kirchraum und in der Nähe des Altpfarrers wohl und angenommen.
Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann hat selber 4 Töchter und eine Enkelin und hat schon viele Kinder getauft.
Nach dem Lied „Weißt du wieviel Sternlein stehen?“ und dem gemeinsamen Vaterunser stellte sich die Taufgesellschaft im Kreis um den Taufstein auf und alle trugen abwechselnd in 12 Strophen zweisprachig die Fürbitten vor, die unsere Wolfgangs-Pilgerfreundin Hildegard Weiler verfasst hat.
„Gütiger und barmherziger Gott, segne alle Familien. Lass Amelie wie einen schönen Garten blühen und Früchte bringen, sodass sich viele an ihr erfreuen.“ (Fürbitte des Taufpaten).
„Hilf, dass Amelie sich stets in der Freiheit eines Gotteskindes an den Gaben der Natur, den Blumen und Früchten, an den Tieren und an allem, was Du, Herr, geschaffen hast, erfreuen kann.“ (Fürbitte der Taufpatin).
Die Taufzeremonie für die kleine Amelie wurde segnend umschlossen von der ganzen Tauf-Gemeinschaft.
Getauft!
Es folgte abschließend der Familiensegen durch Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann.
Ein gelungener und grenzüberschreitender Familiengottesdienst!
Segnung vor der Taufzeremonie (Pressefoto)
Heilsame Wanderung Rothbach – Schwarzer Regen „Bayrisch Kanada“ am So, 24. Juli
Pilger Rudi Simeth lädt am Sonntag, den 24. Juli zu einer „Heilsamen Pilgerwanderung“ ein. Krönender Abschluss der Heilsamen Wanderungen 2022. Lesen sie selbst!
Vorab möchten wir noch erwähnen: Die Bahn-Strecke „Bayrisch Kanada“ im unberührten Regental ist bekannt als eine der schönsten Strecken Mitteleuropas. Unser ältestes Vereinsmitglied Milda (90), „Rollator-Pilgerin mit Herz“ ist schon mehrmals da gefahren und kann davon immer wieder neu Kraft zehren und davon schwärmen: „Ich bin verliebt!“
Romantischer Rotbach – Foto: Pilger Rudi Simeth
Auf dem schönen Diavideo mit dem nachdenkliche Lied aus alter, armer Zeit im bayerischen Wald „Mei Hoamat“ – vorgetragen von Pilger Rudi ist auch ein Blick zur Wolfgangskapelle zu erhaschen, ebenso die Erz-Wolfgangsfigur am Brunnen der Böbracher Ortskirche St. Nikolaus und noch mehr fromme Orte in herrlicher Sommerlandschaft. Es lohnt sich!
Doch nun spricht unser Pilgerbruder Rudi:
Liebe Pilger- und Wanderfreunde,
langsam schließt sich der Kreis der „Heilsamen Wanderungen 2022 Wald – Wasser – Pilgerwege“
Fast genau am Jakobitag (25. Juli) findet tags zuvor unsere Wanderung zur Rothbachmündung in den Schwarzen Regen statt.
Dieses Gebiet vom Bärenloch über Teisnach nach Schnitzmühle Richtung Viechtach wird auch gerne „Bayerisch Kanada“ genannt.
Paul und ich waren begeistert, als wir die Wanderstrecke vor einiger Zeit erkundet haben.
Auch von der abschließende Einkehr im Biergarten der Brauerei Eck unter einer mächtigen Linde waren wir sehr angetan.
Der Rothbach kommt ja auch aus dem Riesloch und läuft durch Bodenmais.
Die Musiklehrerin Angelika Bruckbauer hat mir schon viele schöne Lieder zugesandt.
Mit einem davon – einem Seemannslied – ist auch das Album der Wanderung untermalt:
„Nehmt Abschied Brüder, schließt den Kreis. Das Leben ist ein Spiel! Und wer es recht zu spielen weiß, gelangt ans große Ziel“
Die für dieses Jahr abschließende Wanderung unter dem Motto Wald – Wasser – Pilgerwege als Projekt der KEB im Landkreis Cham findet am Sonntag, den 24. Juli statt. Start ist um 9.00 Uhr am Parkplatz der Brauerei Eck bei Böbrach. Natur- und Landschaftsführer Rudi Simeth aus Weiding hat dazu eine landschaftlich reizvolle Strecke von Böbrach zur Rothbachmündung in den Schwarzen Regen ausgesucht.
Die wildromantischen Flussabschnitte werden auch gern als „Bayerisch Kanada“ bezeichnet. Rudi Simeth bringt unterwegs heimatkundliche Beiträge und zeigt auch QiGong- und Atemübungen. Sein Pilgerfreund Paul Zetzlmann bereichert die Wanderung durch seine geschätzten spirituellen Impulse.
Die 10 km lange Wanderung ist mit etwas Wanderkondition gut zu bewältigen. Die Wurzelsteige entlang des Rothbaches erfordern festes Schuhwerk. Unterwegs gibt´s weite Ausblicke und kulturelle Schmankerl wie die Böbrachmühle, das Kircherl St. Magdalena in Maisried und den Wolfgangsbrunnen am Kirchplatz in Böbrach zu sehen.
Teilnahmegebühr 10,- €. Dauer mit Impuls- und Brotzeitpause 4 – 5 Stunden. Nach der Wanderung ist eine Einkehr im schattigen Biergarten der Brauerei Eck vorgesehen. Anmeldung erforderlich, sowie weitere Infos bei Rudi Simeth per Mail: waldaugen@t-online.de oder über Mobiltelefon 0173 5947879. Streckenplan und Bilder einer Erkundung unter www.waldaugen.de
Und hier noch:
Anna trägt einfühlsam das alte Waidlerlied „Mei Hoamat“ vor (Ort: Pilgerstation Stufferhaus). Das Lied erzählt vom armseligen Leben der alten Häusler im Bayrischen Wald. Man hatte eine Kuh und ein paar Ziegen. Von 10 Kindern sind 3 gestorben. 4 Räume standen zur Verfügung. Und dennoch der liebste Ort, weil Heimat –
Anna : Kühe am Schachten (Ölgemälde, Detail) )
Die Post geht ab!!
Marco Göde macht die Schreiben an die Gemeinden bereit.
Gestern ging ein Stapel Briefe raus zu den am Wolfgangsweg nach Regensburg gelegenen Gemeinden. Vorstandsmitglied Marco Göde hat alles sorgfältig vorbereitet. Noch ein Blick drüber in der Pilgerstation Stufferhaus – Engel und Christus schauen segnend zu.
Die Briefe enthalten jeweils eine der im vergangenen Monaten entworfenen und nun gedruckten Broschüre und ein Schreiben mit der Bitte, den Wolfgangsweg anlässlich der in diesem Jahr gefeierten Wolfgangs-Bischofsweihe (Jubiläum) kenntlich zu machen. In etlichen Wanderkarten ist dies schon geschehen.
Schreiben an 17 Gemeinden am Wolfgangsweg
Haibach Elisabethszell
Böbrach
Neukirchen b.Hl.Blut
Arrach
Lam
Arnbruck
Drachselsried
Kollnburg
Sankt Englmar
Konzell
Rattiszell / Stallwang
Wiesenfelden
Wörth a.d.Donau
Wiesent
Donaustauf
Tegernheim
Regensburg
Eingetütet und mit frankierten Adressaufklebern versehen
Nach Regensburg gehen auf Wusch bereits 20 Exemplare
Aktueller Hinweis: Die ersten 50 Exemplare wurden heute bereits telefonisch erbeten!
Einen Tag später: Der PC wird heiß wegen der vielen Anfragen!
Ein Stück Kreuz-Weg mit Christus gehen
Pilgerhelfer Xaver Hagengruber
Vor wenigen Tagen haben Pilgerhelfer Xaver Hagengruber, Hildegard Weiler und Dorothea Stuffer ein von Marco Göde schön in Form gebrachtes Hinweis-Schild (auf Alu wetterfest gedruckt) bei den Birkenkreuzen am Einstieg zum Kreuzweg zur Wolfgangskapelle angebracht.
Initiative „Ein Stück KREUZ-WEG mit Christus gehen“
Liebe Besucher der Wolfgangskapelle,
Sie sind herzlich eingeladen, eines der Birkenkreuze den Kreuzweg zur Kapelle hinauf zu tragen.
Dabei können Sie bewusst Ihre persönlichen Anliegen und Sorgen mit dem Kreuz verbinden und bei der Kapelle Christus übergeben – auf die Fürsprache des Heiligen Wolfgang.
Verein „Pilgerweg St. Wolfgang“
Standort-Besprechung vor Ort
Hildegard Weiler und Dorothea Stuffer mit den Birkenkreuzen am Kreuzweg. Das neue Hinweis-Schild ist nun angebracht.
Gespräche:
Hildegard Weiler: „Ohne Männer gehts halt doch nicht! 🙂 „
Xaver Hagengruber. „Ein Weg der Reue. Mit einem Birkenkreuz den steilen Weh zur Kapelle gehen . .“
Hildegard Weiler: „Nicht unsere schlechten Taten hindern uns, in den Himmel zu kommen, sondern die fehlende Reue . . „
Karin Lissi nach Lesen des Beitrages: :
Das ist wirklich eine ergreifende und besinnliche Idee die da geboren wurde. Eine
Weisheit von Hildegard Weiler die man auch irgendwie anbringen sollte am Ende des Pilgerweges
„Nicht unsere schlechten Taten hindern uns in den Himmel zu kommen, sondern die fehlende Reue…“ Eine weise Frau die mit Gott verbunden ist!
Ihr drei seid ein tolles „Gespann“ um dem Glauben Kraft zu geben und der Erfüllung entgegensehen zu können. Gott möge euch weiterhin segnen.
Unsere Antwort:
Danke für diesen deinen wunderbaren Beitrag, liebe hochgeschätzte Karin Lissi!
Mit Händen und Füßen Schweres, was die Seele belastet, weit hinauf mit und zu Christus zu tragen ist eine großartige Pilgerhandlung. Und das mit der Reue, was Hildegard hier gesagt hat, muss man wirklich in „goldenen Lettern“ schreiben – – –
Nochmal HERZLICHEN DANK!!
Gelia:
Eine schöne Symbolik: das Kreuz abgeben an einem schönen Ort mit uralter Tradition
Hildegard und Dorothea: Solche Traditionen, wie du es hier so wichtig benannt hast, tragen in der Tat, liebe Gelia! Vielen Dank für deinen Beitrag!
Engel als Wegweiser
Dorothea Stuffer und Bernhard Bielmeier bei der Marienkapelle
Markierung am Baumschutz-Engelpfad wurde ergänzt
Für Urlauber und Einheimische ist der Baumschutz-Engelpfad, der bei der Marienkapelle bei Ramersdorf beginnt, ein besonderes Geheimtipp-Schmankerl.
Zum Einstieg lädt die im vorletzten Sommer 2020 frisch gestrichene Gnaden-Marienkapelle zu einem stillen Gebet ein. Immer brennen dort einige Gebets-Kerzen, denn sie liegt direkt neben der Straße, wo auch viele Radfahrer vorbei fahren. Diese 1859 erbaute Kleinod wurde als Dank an die Muttergottes für ihre Hilfe aus Krankheit, Wasser- und Feuersnot gebaut. Noch heute berichten die Leute, dass hier immer noch Wunderbares geschieht. Im Jahr 2006 renovierte Familie Bielmeier, die diese Kapelle übernommen hat, die Kapelle, die stark verfallen war. Im Zuge der Einrichtung des „Baumschutz- Engelpfades“, ein gemeinsames Projekt mit Bernhard Bielmeier und Dorothea Stuffer, wurde die Kapelle außen mit zwei lebensgroßen Blech-Engeln und einer Holztafel zum Thema „Engel überm Bergdorf“ geschmückt, ergänzt durch Impulse von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann und einer alten Anrufung an den Erzengel Michael.
Erzengel Michael
Der Baumschutz-Engelpfad verläuft über eine Hanglage als Rundweg über eine Strecke von etwa 35 Minuten. Es geht zunächst am Forstweg kontinuierlich bergab. Der Pfad verläuft an großen Engelfiguren mit weiteren Impulsen von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann zum Thema Wald, Bäume und Schöpfung und informativen Waldschutz-Holztafeln von Bernhard Bielmeier, um dann an einem der „Rückewege“ links in den Wald abzubiegen. Schließlich geht die Wegführung wieder nach oben an einer uralten keltischen Kultstätte vorbei und mündet nahe der Kapelle, die übrigens auch am Wolfgangsweg liegt.
Uralter Keltischer Kultplatz
Nun hat sich eine Gruppe von Pilgerhelfern in einigen Etappen auf den Weg gemacht, und den etwas abenteuerlichen zweiten Abschnitt des Pfades mit neun weiteren kleinen Blechengeln zu verdeutlichen.
„Es hat funktioniert“, betont Waldbesitzer und Waldpfleger Bernhard Bielmeier. Für ihn sind Engel nicht nur eine hübsche Dekoration, sondern wirksame himmlische Boten von Gott. „Nach den zwei sehr trockenen Jahren 20118 und 2019 kam Gott sei Dank wieder der rettende Regen, sodass der Wald hier sehr gesund ist.“ Für einen gesunden Wald rät Bernhard Bielmeier ein gezieltes maßvolles Auslichten, um jungen Bäumen einen Lebensraum zu ermöglichen. So besteht ein stabiler Wald aus verschiedenen Baumgenerationen und aus verschiedenen Bäumen wie Tannen, Fichten, Buchen, Eschen, Eichen. „Eine Monokultur ist viel anfälliger!“ Außerdem sei ein Wald, der nur aus einer einzigen Generation von Fichten besteht, in der heutigen Zeit des Klimawandels kaum oder gar nicht mehr zu retten.
Pilgerhelfer Roland und Xaver im Gespräch:
Der Baumschutz-Engelpfad ist nicht nur eine Erholung in lichtem Grün, er ist auch lehrreich und zeitgemäß.
Jüngste Pilgerhelferin Lena
Neues vom BaumschutzENGEL-Pfad
Das ist unsere Jüngste Pilgerhelferin, die Lena. Eine Gruppe Pilgerhelfer/innen hat in den letzten Tagen den BaumschutzENGEL-Pfad bei Ramersdorf mit neun weiteren kleinen Engeln etappenweise nachmarkiert. Mehr demnächst!
Engel stehen immer an der Grenze: Zwischen Himmel und erde, Gott und Mensch, Denken und Verstehen, Geist und Leib, Zeit und Ewigkeit. So erinnert uns das Bild des Engels daran,ob wir bereit sind, uns über die Schwelle des begrenzten Lebens in den weiten Raum Gottes hinüber tragen zu lassen.
(Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann am BaumschutzENGEL-Pfad
Fußwallfahrt nach Gutwasser am 19.06.22
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gunther-Verehrer,
positive Nachrichten sind zur Zeit dünn gestreut, aber es gibt sie: nach zwei Jahren Unterbrechung ziehen heuer wieder am 19. Juni 2022 die Fußwallfahrer aus Rinchnach über die Grenze zum hl. Gunther nach Gutwasser! Abmarsch ist auf deutscher Seite um 8.00 Uhr am Scheuereck. Nach einer Zwischenpause in Stubenbach (Prášily) geht es dann weiter nach Gutwasser. Um 13.30 Uhr feiern Pf. Konrad Kuhn von Rinchnach und Ortspfarrer Jan Kulhánek in der St.-Gunther-Kirche in Gutwasser eine deutsch-tschechische hl. Messe für alle Fuß- und Autowallfahrer. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst vom Effata-Singkreis, einem Frauenchor aus Rinchnach, der in Gutwasser schon mehrmals die Liturgie bereichert hat.
Nach dem Gottesdienst steht das St.-Gunther-Haus gegenüber der Kirche wie früher allen Besuchern zur Einkehr und leiblichen Stärkung offen.
Priester und Diakone sind selbstverständlich zur Konzelebration bzw. Assistenz eingeladen.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Iberl
( 2 Fotos vom Vorjahr (Josef Dengler), 1 Plakat der Pfarrei Rinchnach)