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Ein Schreiben geht bald raus

Die Wolfgangskapelle bei Böbrach liegt Legenden erzählend unter großen Steinblöcken

Unser Verein hat nun vor, in den nächsten Tagen ein Schreiben (hier Entwurf) an die auf der Wolfgangsweg-Strecke liegenden Gemeinden zu senden:
Sehr geehrte Damen und Herren,
anliegend übersenden wir Ihnen ein Exemplar unserer neuen Broschüre zu den Hauptrouten des Pilgerweg St. Wolfgang.
1. Von der Wolfgangskapelle bei Böbrach über Viechtach und St. Englmar nach Regensburg
2. Von der Wolfgangskapelle bei Böbrach über Viechtach, St.Englmar, Metten, Deggendorf, Niederaltaich nach St. Wolfgang, Österreich, im Salzkkammergut
3. Von der Wolfgangskapelle bei Böbrach über Arnbruck, Haibühl, Neukirchen b. Hl. Blut nach Chudenice, Tschechien
Anlässlich des Jubiläums “1050 Jahre Weihe des Heiligen Wolfgang zum Bischof von Regensburg” ist es unser Anliegen, auf dieses Ereignis aufmerksam zu machen. Der Wolfgangsweg bietet für Interessierte, Pilger und Wanderer die Möglichkeit, dem Wirken dieses Heiligen nachzuspüren. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie den Ihre Gemeinde betreffenden Streckenabschnitt des Wolfgangsweges in Ihr touristisches Angebot aufnehmen. Die Gemeinden Viechtach, St. Englmar, Arnbruck/Drachelsried (Zellertalkarte) haben den Weg bereits seit mehreren Jahren in ihren aktuellen Wanderkarte eingepflegt. Hilfreich wäre auch die Anbringung von Hinweis-Schildern auf den Wanderweg-Schilder-Sammelstellen (Stelen) .
Weitere Exemplare unserer Broschüre stellen wir Ihnen gerne auf Wusch zum Auslegen zur Verfügung.
Mit den besten Grüßen,
Hildegard Weiler, 1. Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang
Dorothea Stuffer, 2. Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang  
Aus der Viechtacher Wanderkarte:
  Der Wolfgangsweg  bei Böbrach, wo im Wald die Wolfgangskapelle liegt

 

   Aktuelle Entdeckung von Hildegard Weiler ihn ihrer “Wolfgangs-Schatztruhe:

In der Digitalen Karte Naturpark Bayrischer Wald UK 5028 des Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung ist der Wolfgangsweg von Böbrach bis Wörth eingezeichnet.

An dieser Stelle auch einen großen Dank an Sophie Stuffer , die vor Jahren die Arbeit an der Wolfgangsweg-Broschüre begonnen hat und auch extra einen Spezialkurs in dieser Angelegenheit beim Vermessungsamt in München gemacht hat!




“Der Engel hat wiedermal geholfen!”

Erzengel Michael – Blechfigur am Xaverhof (Die Franken verehrten Michael als den Schutzherrn der Christen u.a. im Kampf gegen Blitz, Gewitter.)

Zum Ende des 2. Weltkrieges 1945 wurde der Xaverhof von den Amerikanern beschossen und brannte ab. Die Familie hatte kein Radio und wusste deshalb nicht, dass sie eine weiße Fahne hätten hissen müssen. Die Hausinsassen konnten dem Feuer entkommen und konnten einen Großteil der Kühe retten. Xavers Vater baute mit Nachbarschaftshilfe alles wieder auf. Danach heiratete er Xavers Mutter Maria, die den renovierten Hof bezog und 1960 den Xaver geboren hat.

Xavers Vater Franz Xaver Hagengruber ist in seinem Leben 45 mal am Wolfgangsweg/Wallfahrerweg nach Neukirchen b.Hl. Blut gewallfahrtet, war oft auch Kreuzträger. Maria war eine fromme und bescheidene Bäuerin, tapfer, leidensfähig und sehr fleißig.

20/21.Mai 2022.

Es ist Mitternacht. Unser Pilgerhelfer Xaver Hagengruber schläft wie gewohnt am Sofa in der Stube. Ein Gewitter kommt auf. Plötzlich: Ein Zischen und ein heftiger Donnerschlag! Dann wird alles immer heller. “Wer hat denn da so einen grellen Scheinwerfer?” fragt sich Xaver. “Da muss ich doch mal raus gehen und nachsehen.” Doch es ist kein Autoscheinwerfer, sondern eine große Feuerflamme, die am Hauseck nach oben züngelt  Sofort rennt Xaver zum Brunnen und schüttet etliche Eimer Wasser auf den Brandherd. Da kommt auch schon die Feuerwehr, gerufen von einer wachsamen Dame aus dem naheliegenden Dorf. Das Feuer ist schnell gelöscht. Der Brandschaden ist gering. Ein Elektrofachmann kann schon am übernächsten Tag alles wieder so weit wie nötig in Ordnung bringen. Da Xaver selber früher aktives Mitglied gewesen und heute passives Mitglied bei der Feuerwehr ist, sagen die Feuerwehrmänner. “Xaver, da brauchst du kein Geld bezahlen!”

In den folgenden Tagen kommen immer wieder Leute vorbei und erkundigen sich, was denn da genau geschehen ist. Xaver gibt bereitwillig Auskunft. Da der Xaverhof brandversichert ist, wird demnächst die Rechnung des Elektofachmanns weiter geleitet. Die beschädigte Telefonleitung, Ursache des Blitzeinschlags, braucht Xaver sowieso schon lange nicht mehr. Er hat ja sein Handy  – falls eingeschaltet 🙂

Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn Xaver nicht da gewesen wären, beziehungsweise, wenn die Feuerwehr nicht rechtzeitig gekommen wäre. Die Flammen wären aufs Haus und auf den Stadel übergegangen. Auch der Schafstall – zum Glück ein Offenstall mit stets freiem Zugang zur Weide – hängt dran, eigentlich auch alle Kleingebäude vom Xaverhof. Nicht auszudenken! Wir sagen immer wieder: “Der Engel hat uns wiedermal geholfen.” Oder viele Engel, tausend – –

Hier ein kleines Interview mit Xaver von Schafhalterin und Engelmalerin Dorothea stuffer- Idee von Xaver:

 




Engelübergabe

Treffpunkt: Xaverhof. Sieben Engel – das ist genau die Hälfte der geplanten Engel für den Geiersthaler Engelkapellenweg – gehen nun von Dorothea Stuffer (links) in die sorgsamen Hände von Organisator Manfred Franze (rechts) . In der Bildmitte seht ihr ein Modell für die hölzernen Häuschen, in denen die Figuren angebracht werden sollen (Entwurf Manfred Franze).

Hier noch ein Foto mit Pilgerhelfer Xaver Hagengruber, der sich selbstverständlich gut einbringt!

Anbei v.l.n.r.: Betender Engel, Engel mit Katze, Engel mit goldenem Schwert, Engel mit Rosenstrauß und Taube, Engel mit Taube, schwebender Engel, Engel mit Rosenstrauß




Die Wolfgangsweg-Broschüre ist Wirklichkeit geworden!

Hildegard Weiler, Marco Göde und Dorothea Stuffer feiern die Fertigstellung der Wolfgangsweg-Broschüre auf der Wolfgangskapelle.  Foto: “UFO, created by dji camera” 🙂

 

Die Wolfgangsweg-Broschüre ist Wirklichkeit geworden!

Seit vielen Jahren hat sich der Verein Pilgerweg St. Wolfgang zum Ziel gesetzt, die Wegstrecke von Regensburg, wo die Gebeine des heiligen Wolfgang in der St. Emmeramskirche bewahrt sind, zur Wolfgangskapelle auf dem Wolfgangsriegel bei Böbrach zu erstellen. “Auf bewährten Wegen Neues wagen” – das ist das Motto des Vereins, dessen Vorsitzende Hildegard Weiler aus Böbrach ist. Sie wohnt direkt am Fuße des zauberhaften und viel besuchten Kreuzweges, der über eine erlebnisreiche “Himmelstreppe” zur romantisch-aufregend unter mächtigen Granitfelsen gelegenen Wolfgangskapelle hinauf führt. An diesem Ort hat der heilige Wolfgang der Sage nach auf seinem Weg nach Böhmen übernachtet.

Der Wolfgangsweg – eine Lebensaufgabe

“Der Wolfgangsweg ist eine Lebensaufgabe!” betont Hildegard Weiler, “Seit der Jahrtausendwende sind wir intensiv damit beschäftigt, nicht nur Spuren des heiligen Wolfgang ausfindig zu machen, sondern auch die strahlende Persönlichkeit dieser großartigen Leuchte-Gottes-in-dunkler-Zeit ins Gespräch zu bringen.”

Kassier und EDV-ler des Vereins, Marco Göde, hatte sich nun der Aufgabe gewidmet, auf wenigen Seiten ein Exzerpt aller wichtigen Gesichtspunkte zum Thema Wolfgangsweg und heiliger Wolfgang in einer bebilderten Broschüre übersichtlich zusammenzustellen: “Die Broschüre soll einfach nur als eine erste Information dienen und ein Anstoß sein. Wer mehr wissen will, kann sich über unsere Homepage und über zusätzliches Kartenmaterial weitere Erkundungen einholen.”

Das nächste Vorhaben des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang ist, dass zeitnah alle Gemeinden, die auf der Strecke nach Regensburg liegen, auf den Wolfgangsweg  hinweisen und auch in ihre regionalen Wanderkarten aufnehmen, wie das bereits in Viechtach, Kollnburg, St. Englmar und Arnbruck der Fall ist.

Zwei Karten von der Strecke Regensburg – Böbrach

In einer groben Übersicht, die als herausnehmbare Landkarte den Mittelteil das Mittelstück der Broschüre ziert, hat Marco Göde einen guten Überblick erarbeitet, der als grundsätzliche Orientierung dient. “Die Strecke seht zwar im Detail fest, es steht jedoch den Pilgern frei, den Weg nach eigenem Gutdünken selbstbestimmt zu gehen. Pilgern ist nicht Malen nach Zahlen”, erklärt Dorothea Stuffer, 2. Vorsitzende des Vereins. Die Viechtacher Künstlerin hat zur geographischen Karte noch eine bildhafte Landkarte im Mittelalterstil gezeichnet, die zusätzlich einen Eindruck der weitreichenden grenzüberschreitenden Spuren des heiligen Wolfgang vermittelt. Auch die Titelseite, ein echter Hingucker, ist eine mittelalterlich anmutende Zeichnung, auf der Bischof Wolfgang unter den Bögen des Doms sitzt und zum Bayerischen Wald blickt.


Titelseite der Broschüre

Der Vorstand feiert

Hildegard Weiler hält die Broschüre in Händen

In einer kleinen Einweihungsfeier wanderten am vergangenen Mittwoch an einen herrlichen Maitag Hildegard Weiler, Marco Göde und Dorothea Stuffer hinauf zur Wolfgangskapelle. Die Broschüre geht jetzt in Druck und wird demnächst an verschieden Stellen ausliegen.

“Ich freue mich sehr,” strahlt Hildgard Weiler, “dass unsere Broschüre rechtzeitig zu dem Jubiläum “1050 Jahre Bischofsweihe des heiligen Bischof Wolfgang in Regensburg” herauskommt und überall verteilt werden kann. Bei diesem Anlass wird das Leben und Wirken des heiligen Wolfgang wieder in Erinnerung gebracht.”


Marco Göde im Gespräch mit netten Pilgern auf der Kapelle


Blick ins vielbeschriebene Kapellenbuch

 




Pilgerwanderung am Ostbayerischen Jakobsweg

Holzbank am Jakobsweg – Fotos Pilger Rudi Simeth

Lieber Pilgerbruder Rudi, das ist eine traumhaft schöne Maiwanderung auf dem Ostbayrischen Jakobsweg! Herrlich die heiligen Stationen und die sprechende, ja betende Natur und die Lieder! Eine sehr sensibel ausgewählte Fotoserie im sanften Sonnenschein, Blüten zieren deine Schritte. Gewiss machst du vielen Menschen damit wieder eine Freude, auch denen, deren Pilgerweg nur vom Küchenstuhl zum Sofa reicht, weil sie kranke Beine aber eine Seele der Heilung haben und brauchen. Vielen Dank und herzliche Grüße von deinen Pilgerengeln vom Wolfgangsweg Hilde, Adelheid und Dori ” 

Vor wenigen Tagen hat unser verehrter Pilgerbruder Rudi Simeth eine Maiwanderung am Ostbayerischen Jakobsweg unternommen und in einer anrührenden Fotoserie dokumentiert. Die herrlichen Bilder hat er mit informativen Untertitel versehen. Mit Rudi Simeth gemeinsam singend und betend mögen nun all die Betrachter, die dieses Album hier sehen, dabei sein. Wir bedanken uns herzlich bei Rudi Simeth!

Verein Pilgerweg St. Wolfgang

“Dies ist auch meine Vision, besonders den Menschen Freude zu bereiten, die solche Pilgerwege (momentan oder überhaupt) nicht mehr gehen können. In Gedanken und vielleicht sogar mitsingend und mitbetend können sie wieder Kraft und Mut schöpfen, wenn sie sich voll und ganz darauf einlassen. Deshalb widme ich diesen Pilgerweg mit Untertiteln und Musik besonders unserer Pilgerhelferin Adelheid.

 Herzliche Pilgergrüße – Euer Pilger Rudi

– – – Wenn ich nur Einem/Einer das entscheidende Fünkchen Kraft und Hoffnung mitgeben kann auf dem Weg zur Besserung, hat sich meine Vision erfüllt. ” 

14.5.22_Eschlkam – Hohenbogen – Heilsame Wanderungen (waldaugen.de)

Altar in der Kirche St.Jakob in Eschlkam

“Jakobs-Hummel” zwischen Huflattich




Vorstandssitzung: Verwirklichung der Wolfgangsweg-Broschüre

Marco Göde EDV, Sonja und Hildegard Weiler besprechen den letzten Schliff zur Pilgerweg-Broschüre

Letzter Schliff

Am 4. Mai traf sich zum Ingwertee-Frühschoppen der Vorstand vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang zu einer abschließenden Besprechung wegen der geplanten Wolfgangsweg- Broschüre. Diese kleine Broschüre vermittelt erste Einblicke in die Persönlichkeit des heiligen Wolfgang, stellt einen Bezug zur heutigen Zeit her und gibt einen Überblick mit den einzelnen Strecken-Etappen Regensburg – Wolfgangskapelle bei Böbrach. Zudem weist das Heft auch auf den Weg nach St.Wolfgang, Österreich am Via Nova hin und deutet auch die Strecke auf den Spuren des heiligen Wolfgang über Neukirchen b.hl.Blut nach Chudenice/Tschechien an. Hierfür hat Marco Göde eine aus der Broschüre herausnehmbare Karte aus mehreren Karte kunstvoll zusammengesetzt, sodass der Verlauf der gesamten Wegstrecke nach Regensburg ersichtlich ist. Interessierte können nun entweder frei ihre eigene persönliche Weg-Planung entwickeln oder den Empfehlungen der Broschüre und der anliegenden Gemeinden bzw. Tourismusbüros folgen.

Das Ziel ist 2023

Der Plan ist nun, die elf am Weg nach Regensburg gelegenen Gemeinden nochmal aktuell zu informieren und eine Beschilderung (wo noch nicht vorhanden) anzuregen. Auch möchte der Wolfgangspilgerverein die Gemeinden bitten, möglichst bis 2023, dem Jubiläumsjahr 1050 Jahre Bischofsweihe des Heiligen Wolfgang die jeweiligen Wegstrecken in ihre lokalen Wanderkarten aufzunehmen und eventuell auch zu beschildern, wie das bereits die Gemeinden Viechtach, Kollnbugr, St. Englmar und Arnbruck realisiert haben.

Die Broschüre als informativer Einstieg für Pilger und Wanderer

Interessierte Wolfgangweg-Pilger sollen mit Hilfe der Broschüre erste Anregungen bekommen, die etwa 150 km lange Strecken Regensburg – Wolfgangskapelle in einzelnen Etappen von durchschnittlich 12 Kilometern pro Tag zu erwandern und dabei Spuren des wunderbaren Heiligen zu entdecken. Auch kurze Strecken können Pilger erleben, eine Weg-Stunde oder zwei, was die Wolfgangspilger “Stundenpilgern” nennen. Nach einer letzten Korrektur in den nächsten Tagen kann der nun so gut wie fertige Entwurf in Druck gehen und an verschiedenen Stellen ausgelegt werden.

Der Wolfgangspilger-Verein dankt

Wir danken unserem EDV-ler und Kassier Marco Göde für seine unermüdliche und professionelle Arbeit, bewundern Hildegard Weilers intensive Weg-Kenntnis und Wolfgangs-Kenntnisse, freuen uns über die künstlerischen Gestaltungsbeiträge von Dorothea Stuffer und grüßen und danken Schriftführerin Elke Weber, die derzeit leider erkrankt ist und nur per Telefon an der Sitzung teilnehmen konnte. Sie hatte wichtige Impulse gesetzt. Auch möchten wir einen herzlichen Dank an Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann aussprechen, der einen Text für die Broschüre verfasst hat (“Was bedeutet uns der heilige Wolfgang heute?”). 

Ernsthaftigkeit und Humor

Hier einige Fotoimpressionen vom  Frühschoppen bei Ingwertee in der Stuffer-Pilgerstation mit Hildegard Weiler und Marco Göde. Bei aller Konzentration und Ernsthaftigkeit den Humor nicht vergessen!