Wir sind in der Passionszeit (Fastenzeit )

Altar “Fasten” in der Christuskirche Viechtach – – liturgische Farbe violett, geschmückt mit Thuja, Weidenkätzchen.

 

Seit dem sogenannten “Aschermittwoch”, dieses Jahr am 17. Februar, befinden wir uns in der Passionszeit. Sie wird auch Fastenzeit genannt. Bis Ostern haben die Sonntage der Passionszeit wunderschöne Namen:

 

1. INVOCAVIT (Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören. Psalm 91,15) 21.2. 21

2. REMINISCERE (Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit. Psalm 25,6) 27.2.21

3. OKULI (Meine Augen sehen stets auf den Herrn. Psalm 25,15) 7.3.21

4. LAETARE (Freut euch! Jesaja 66,10) 14.3.21

5. JUDIKA (Schaffe mir Recht, Gott! Psalm 43,1) 21.3.21

6. PALMSONNTAG 28.3.21

Darauf folgen der Gründonnerstag, 1.4.21 und der Karfreitag, 2.4.21

OSTERN ist dieses Jahr am Sonntag und Montag, den 4. und 5.April, 

gefolgt von dem wunderbaren Sonntag QUASIMODOGENITI  (Wie die neugeborenen Kindlein, 1. Petrus,2,2) 11.4.21. In der sogenannten “weißen Woche zwischen Ostern und dem Sonntag Quasimodogeniti, auch “weißer Sonntag” genannt, sollen, ja dürfen wir nicht an unsere Sünden denken! Ist das nicht wunderbar!

Allmählich erblühen die Forsythia, und Schneeglöckchen kommen hinzu. Den Altarschmuck haben Adelheid und Dorothea vom Verein Pilgerweg St. Wolfgang erstellt.




Grenzen im Schnee verhüllt

Pilger Rudi Simeth unterwegs mit Harfe und Wolf

 Unser hochgeschätzter Pilgerbruder Rudi Simeth hat uns aktuell aus der verschneiten Region an der Grenze nach Tschechien eine wunderbares musikalisch untermalte Diashow übermittelt, die wir mit allen Wolfgangspilgerfreund/innen und Schneelandfans und Pilgerherzen teilen möchten.

Hierzu sein Gruß:

Gestern habe ich mich an einem klaren Wintertag – im Kleinen mit meinen ganz großen Touren verbunden. Der niedrige Schafberg bei Furth im Wald hat mich mit dem hohen Schafberg am Wolfgangsee verbunden.

Der Radweg nach Prag an eine denkwürdige Radtour immer entlang des Wassers zur aus Schutt und Asche wiedererstandenen Frauenkirche in Dresden – als Symbol für meine überstandene lebensbedrohliche Erkrankung.

Und der Baierweg hat mich an den Lichterweg bei Kollnburg erinnert.

Und:

In lieben Gedanken auch an meine Pilgerschwester Dorothea bin ich zum Abschluß der Wanderung in die eher unauffällig gelegene evangelische Zachäuskirche in Furth im Wald gegangen.

Dort habe ich die tief an eine höhere Macht vertrauenden Strophen von Dietrich Bonhoeffers Lied „Von guten Mächten…“ gesungen. Oft bei Beerdigungen gesungen – ist es für mich ein echtes – gottvertrauendes – Familienlied.

Die gesamte Bilderserie in einem Link:

12.2.21*Pastritztal-Schafberg* – Heilsame Wanderungen (waldaugen.de)

 Das gesamte Bilderalbum ist hinterlegt mit der klangvollen Musik von der  Gruppe „Vuimera“ aus der CD „Auszeit“. An ganz besonderen Orten im Allgäu aufgenommen.Das Lied „Glacier Tears“ erinnert hier speziell an warme Freudentränen – anstelle eiskalter Gletscher.Und der Name „Holy“ spricht für sich.

 

Ich wünsche euch allen heiliges Vertrauen in die richtigen LEBENSWEGE.

 Von Herz zu Herz

 Euer Pilgerbruder Rudi