Pilger Rudi Simeth und Paul Zetzlmann laden ein –

Rudi und Paul am Falkenstein

Pilger Rudi Simeth teilt mit:

Liebe Pilger- und Wanderfreunde,

das Jahr 2020 ist schon wieder fast zwei Monate ins Land gegangen.

Ich hoffe, alle sind gesund und munter und freuen sich auf schöne Wanderungen.

Vom Winter haben wir in den Tälern noch nicht viel verspürt.

In genau einem Monat – heuer am Freitag, 20. März – ist kalendarischer Frühlingsanfang.

Zwei Tage später, am Sonntag, 22. März startet dann unsere Serie

Heilsame Wanderungen 2020 – Zu Seen und Wasserfällen im Waldgebirge

mit einer Wanderung von Hillstett zum Nordufer des Eixendorfer Sees und über Stockarn und Schellhof zurück.

 Wie gewohnt kommen dazu noch rechtzeitig Informationen.

Paul und ich haben schon mehrere Wanderungen erkundet – zum Teil im Winter auf den Bergen nicht ohne 😉

Ein herzliches Dankeschön dafür.

Beigefügt einige Bilder-Impressionen.

Kleiner Arbersee

 

Im Höllbachspeng

Paul am Hochfall

Unterer Rieslochfall

Am Murnersee

Unter waldaugen.de im Album „Heilsam Wandern 2020“ findet ihr auch bereits die teils abgeänderten Kartenausschnitte der Wanderstrecken.

Allen Wanderfreunden wünsche ich viel Freude in der Natur und erholsame Auszeiten.

Auf ein freudiges Wiedersehen im Frühling.

Schöne Grüße

Rudi Simeth

Bilder & Touren

Mail:         waldaugen@t-online.de

Web:        www.waldaugen.de

 

 

Nachtrag am 15.März 2020:

Liebe Wanderfreunde,

nach reiflicher Überlegung und guter Beratung können wir die Serie

„Heilsame Wanderungen 2020 – zu Seen und Wasserfällen im Waldgebirge“

vorerst nicht starten.

Die gesundheitliche Lage ist ernst und wir gehen alle verantwortungsvoll damit um.

Falls nach den Osterferien Schulbesuche wieder möglich sind und Veranstaltungen wieder stattfinden dürfen,

beginnen wir mit der Serie der Wanderungen.

Wie und wann werden wir sehen.

Ich wünsche euch allen Gesundheit, Gott- und Selbstvertrauen für eine herausfordernde Zeit.

Sicher auch im Namen aller, die diese besondere Wanderserie seit 2014 durch ihre Unterstützung und ihr „Einfach dabei SEIN“ lebendig gestalten.

PS: Bis gestern wollten wir die Wanderserie unter bestimmten Vorgaben noch zum 22. März starten.

Ich dachte auch an ein gesungenes Abschiedsritual.

Der Text und vor allem die Melodie geht mir ins Herz und ins Ohr:

Pfüat Di Gott, pfiat Di Gott,

bleib in Seiner Hand!

Der Herrgott sei bei Dir,

was immer kommen mag,

der Herrgott sei bei Dir,

dös sagt Dir dös „Pfüat Di Gott“

In diesem Sinne wünsche ich euch alles erdenklich Gute –

Die Melodie gibt´s dann beim gesunden Wiedersehn.

Schöne Grüße

Rudi Simeth

Bilder & Touren




Reparaturarbeiten wegen Sturmtief Sabine am Engelweg

Dem berittenen Erzengel Michael hat Sturmtief Sabine schwer zugesetzt.

Nach einer aktuellen Erkundungstour am 5 Kilometer langem Engelweg zwischen Fernsdorf und Ayrhof entdecken Pilgerhelfer Xaver Hagengruber und Künstlerin Dorothea Stuffer zwei vom letzten Sturm schwer beschädigte Engel, den Erzengel Michael Nähe der Unterführung der B 85 und die Herzensfrau mit hellgrauem Pferd vor Schwarzgrub.

Xaver, dessen künstlerisches Auge wir alle sehr schätzen, stellt nüchtern fest: “Eigentlich könnten wie den Erzengel Michael so lassen, denn er hat mit dem Drachen gekämpft  – und hier hat er verloren.”

Sehr aktuell, Xaver!!!

Doch die beiden Pilger machen uns dann doch an die Wiederherstellung des siegreichen Erzengel Michael, der den Drachen besiegt hat. Doch vorher besuchen sie die Herzensfrau:

Die Herzensfrau mit hellgrauem Pferd ist beschädigt

Da die beiden Pilgerhandwerker bei der Herzensfrau an der Niet-Stelle Probleme wegen mangelndem Werkzeug haben, finden sie eine andere Lösung: Ein fester Holzstempen wird von Xaver kraftvoll hinter der Figur eingeschlagen und mit Schauben im Holz befestigt. Macht einen stabilen Eindruck!

Ein Passant hält an und spricht sie bei der Arbeit an: “Alle, die zu mir sagen, sie wollen auch so eine Figur (der Passant hat zwei Engelfiguren an seinem Zaun) sagen: So eine Figur will ich auch haben.” Dann antwortet er immer: “Wenn ihr ganz brav seid, bekommt ihr vielleicht auch mal so eine Figur.”

Das freut uns! Es bedeutet doch eine klare Wertschätzung und ein positives Annehmen des Engelweg, der zum Teil am Zubringer des Wolfgangsweges liegt und nun auf zahlreiche Wünsche  hin schon 3 Jahre hier steht. Möglicherweise könnte er zum “Wahrzeichen” werden! Der Passant berichtet, das er schon versucht hat, die Engel-Installation hier zu reparieren, aber es leider nicht hinbekommen hat.

Doch mit Xaver klappt es!

Sein Plan: drei weitere Engelwege: Engelweg Nord, Engelweg Ost, Engelweg West. Hier das sei Engelweg Süd! Na, dann auf zu neuen Ufern 🙂

Die Herzensfrau ist wieder stabilisiert und wird bald freundlich einwachsen

Xaver mit dem Herzen dabei!

Zurück zum Erzenegel Michael. Hier wenden Xaver Hagengruber und Dorothea Stufferan der Riss-Stelle dieselbe Technik wie bei der Herzensfrau an: Schauben auf Holz-Stempen. Hält stark! Der angebrachte Impuls ist leider auch zerrissen. Wir werden aber zeitnah bei unserem Graphiker und Homepagebetreuer Marco Göde vom Vorstend des Wolfgangspilgervereins sowieso einige frische Impulse nach bewährter Vorlage nachdrucken lassen und vor Ort zu gegebener Zeit anbringen. Derweile haben wir ein altes Kirchen-Gebet zum Erzengel Michael bereit.

Der Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann zur Michael-Installation:

Michael – Kämpfer gegen das Böse – seine sanftmütigen Gesichtszüge erinnern daran, dass das Böse mit Sanftmut überwunden werden muss. “Selig sind die Sanftmütigen”, sagt Jesus, “denn sie werden das Erdreich besitzen.”  

Xaver liest aufmerksam den beschädigten Impuls zum Erzengel Michael

Nun möchten vielleicht einige von Ihnen noch den Impuls zur Herzensfrau wissen:

Körper und Geist gehören zusammen. Die Berührung durch einen Engel hinterlässt körperliche Spuren. Das Göttliche durchdringt alles.
(Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann)

Vision Sommer

Altes Kirchengebet – Anrufung zum heiligen Erzengel Michael:

In latieinischer Sprache:

„Sancte Michael Archangele,
defende nos in proelio
contra nequitiam et insidias diaboli
esto praesidium.
‚Imperet illi Deus‘, supplices deprecamur:
tuque, Princeps militiae coelestis,
Satanam aliosque spiritus malignos,
qui ad perditionem animarum
pervagantur in mundo,
divina virtute, in infernum detrude.
Amen.“

Übersetzt nach deutsch:

„Heiliger Erzengel Michael,
verteidige uns im Kampfe;
gegen die Bosheit und die Nachstellungen
des Teufels, sei unser Schutz.
‚Gott gebiete ihm‘, so bitten wir flehentlich;
du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen,
stoße den Satan und die anderen bösen Geister,
die in der Welt umherschleichen,
um die Seelen zu verderben,
durch die Kraft Gottes in die Hölle.
Amen.“




Still-alleinige Pilgerwanderung mit Pilger Rudi Simeth (Winter-Stundenpilgern)

“Maria hat geholfen” – hier bedankt sich eine Seele für ein Wunder der Gottesmutter, welches offensichtlich  passiert ist.

 

Mitten im Wald um den Kaitersberg findet Pilger Rudi Simeth bei einer stillen all-einigen Winter-Pilgerwanderung eine Dankesbotschaft an die Gottesmutter Maria, die wunderbare Nothelferin. Pilgern heißt auch. Stellen und Orte entdecken, an denen der Himmel die Erde berührt – – –

Pilger Rudi berichtet: 

Heute (es war der 13.Februar) hat´s mich nach den stürmischen Tagen zum Kaitersberg gezogen.

Auf spirituelle Begegnungen mit besonderen Orten  und wichtige Tipps von unbekannten Wanderern in der Kötztinger Hütte folgten die ersehnten Schneeflocken.

Unter den Sturmwinden musste auch der Wald wieder arg leiden.

Vielfach raffte es aber schon kranke und geschwächte Bäume hinweg.

Kreuz und Glastafel erinnern an die junge Bergwachtkameradin Helena Mühlbauer, die bei einer Rast nach dem Klettern im „Glasscherbenviertel“ beim Steinbühler Gesenke von einem herabfallenden Felsbrocken erschlagen wurde – hab ihr und auch all´ meinen verstorbenen Wanderfreunden ein „Segne du Maria“ gesungen.

Nach Stärkung in der Kötztinger Hütte starker Schneeschauer – Buche mit Baumpilzen und vom Sturm gefällte Bäume

Urgewalten waren am Werk. Montag und Dienstag ist´s im Wald wirklich lebensgefährlich gewesen.

Wegweiser in die Nähe und die Weite am Kreuzfelsen.

Danke, lieber Pilger Rudi für diesen wunderbaren Bericht!

 

Und hier noch ein Impuls zum ehernen Baumschutzengel “In der Kraft” (derzeit ausgestellt bei der  Wettersteinkapelle)  von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann:

 

 

IN DER KRAFT

Wo Bäume fallen,

fällt auch der Mensch.

Doch Mensch und Natur

stehen fest in der Hand Gottes.

 

 

 




Gruppen-Schneeschuhwanderung um Lichtmess mit Pilger Rudi Simeth – und eine persönliche Wolfgangsweg-Wanderung

Die Schneeschuhwanderung beginnt zwar mit kräftigem Regen aber mit guter Einstellung.
Lichtmess am Haidstein – auch bei der zeitgleichen Baumschutzengel-Andacht am Wetterstein hat´s ja geschüttet…

Die für die Woche ab dem Lichtmess-Tag geplante Schneeschuhwoche unter Leitung von Pilgerführer Rudi Simeth  (2. von rechts)  beginnt mit bayernweitem Regen und Dauerregen in allen Bayerwald-Höhenlagen. Keine Panik! Gut gelaunt mit Schirm, Regenkleidung und Wanderschuhen ausgerüstet macht sich die fröhliche Gruppe auf den Weg. Wichtig ist die richtige positive Einstellung, und die kann unser geschätzter Pilgerbruder Rudi stets bestens vermitteln.

Pilger Rudi berichtet:

“Trotz Regen, Wind, Sturzbächen, Eis und nasskalter Witterung lag über der Schneeschuhwoche auch ohne Schneeschuhe ein heiterer Segen.

Beschützt und geleitet von Schutzengeln kamen wir heil durch die Woche.

Auch am schwierigsten Tag – vergangenen Montag im Riesloch – war die Gruppe stets unter einem guten Stern.

Der ruhende Pol Edeltraud am Schluss und ich an der Spitze ergänzten uns voll konzentriert auch über besonders schwierige, vereiste Wege.”

Begleiten wir nun die Wandergruppe über eine Fotofolge von Pilger Rudi Simeth:

Pilger Rudi: “Noch nie sah ich solche Wassermassen.”

 

Mystik und Macht des Wassers von überall her und dennoch in schützenden Grenzen

Im Bayerwald-Tierpark. Führung durch Leiterin Claudia Schuh und schlummernder Wolf am Zaun

Im Schnee zu den Lamer Einödhöfen

danach Sonne und blauer Himmel talwärts nach Lam

Auerhahnsteig

Blick auf Neukirchen und Atzlern (Pilger Rudis Heimat)

winterlich am Triftsteig entlang des Seebaches aus dem Kleinen Arbersee

Pilger Rudi erzählt uns Wolfgangspilgern hier noch von einer darauf folgenden persönlichen “kleinen” Wolfgangsweg-Wanderung – HERZLICHEN DANK!

“Gestern holte ich mir bei Traumwetter auf einer einsamen Wanderung Kraft auf den Spuren des Heiligen Wolfgang. Vom Bahnhof Arrach wanderte ich über Gut Kless zum Eck.

Nach empfehlenswerter Stärkung im Berggasthof Eck machte ich noch einen Abstecher zum Ausblick ins Zellertal.

Dann am Wolfgangsweg zum Schwomloch.

Nach einem Schlenker über Gut Eschlsaign mit schöner Kapelle erreichte ich bei Sonnenuntergang wieder den Bahnhof Arrach.

Bei Drittenzell begleitete mich – anstelle eines Wolfes 😉 ein großer Schäferhund gut einen Kilometer!

Die Kraft des Wolfgangsweges stärkt mich immer mehr.

Auch nach schwierigen Tagen trägt mich dies auf geheimnisvolle Weise.”

Ein Link zu den Bildern:

http://www.waldaugen.de/alle-alben/!/oa/7496252/

St. Wolfgangskirche in Haibühl und links oben Kolmstein

Wallfahrer- und Wolfgangsweg Eck – Schwomloch – Drittenzell – Haibühl
Das dreifarbige “W”-Symbol steht für den Wolfgangsweg

Begleitender „Wolfshund“ vor Wolfgangsweg Markierung “W” in Drittenzell.




Wundebarer Lichtmess-Gottesdienst bei Regenwetter am Wetterstein

Der Woid-Engel – Blecharbeit von Dorothea Stuffer

Am vergangenem Sonntag, dem 02.02.2020, war Lichtmess. Dieses Fest der Christenheit beruht auf einer sehr alten Tradition und wurde mit einer besinnlichen Feier am Wetterstein vor und in der Marienkapelle der Familie Kraus mittels eines ökumenischen Gottesdienstes gefeiert – –  ein Wunsch von der Kollnburger Bürgermeisterin Josefa Schmid in Zusammenarbeit mit dem Verein Pilgerweg St.Wolfgang.

Bürgermeisterin Josefa Schmid begrüßt die fast 30 Teilnehmer/innen des Lichtmess-Gottesdienstes bei der Krauskapelle am Wetterstein.

Gruppenfoto – Von rechts nach links: Presseautor und Vereinsmitglied Thomas Richwien, Hildegard Weiler (1.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang) ,Bürgermeisterin Josefa Schmid, Pater Joseph,  Pilgerhelfer Xaver Hagengruber, Monika Hilsenbeck mit dem Akkordeon, Künstlerin Dorothea Stuffer (2.Vorsitzende des Pilgervereins), Karla Singer vom Vorstand des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang, Kapellenbesitzerin Anna Kraus mit blauem Regenschirm und weitere Teilnehmer/innen. Einige Gäste befinden sich wegen des Regenwetters im Innenraum der Kapelle.

Begrüßung mit Pater Joseph: “Wenn hier schon die Baumschutzengel sind, dann wollen wir doch wegen des Regenwetters dankbar sein, denn diesen lang anhaltenden Regen brauchen die Bäume und der Wald sehr dringend zum Leben.”

Künstlerin Monika Hilsenbeck erzeugt eine besinnliche Pilgerstimmung mit ihrer Darstellung des Liedes: “Es ist für uns eine Zeit angekommen”. Sie hat für den heutigen Lichtmess-Regentag extra die Verse so umgedichtet, dass die Pilger durch den “weichen Wiesengrund” wandern. SEHR wunderbar!

 

Monika Hilsenbeck singt mit Hingabe und Inbrunst

Darstellung des HERRN – Lesung aus dem Lukasevangelium, vorgetragen von Josefa Schmid

Lichtmesspredigt von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann.  – HERR, bist Du nur ein Wanderer, der schnell vorbeigeht? Hilf uns doch! Nun, vielleicht trägt Jesus ja gerade unsere Belastungen und Kümmernisse weg… Simeon und Hanna warteten lange, bis sie dann doch noch in hohem Alter den Erlöser trafen, das Kind Jesus im Tempel in den Armen halten durften. Die Stundengebete in den Klöstern: Seit Jahrhunderten ein Harren und Warten in ungebrochener Hoffnung auf Gott – — –

Ein paar Worte und Dank von Dorothea Stuffer: “Wenn die Idee ein-fällt, kann ich keinen Widerstand leisten und mache mich ans Werk. Dabei kann mich aber auch niemand mehr davon abhalten.”

Sie zeigt, wie sie auf der Straße kauernd mit einer einfachen Blechschere das Schwarzblech ausschneidet.

 

Das alte Lied: “Wie schön leuchte der Morgenstern”, vorgetragen von Josefa Schmid. Karla Singer, Monika Hilsenbeck und Thomas Richwien (nicht am Foto)

Hildegard Weiler hat zu jedem der 8 Baumschutzengel-Impulse, die Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann verfasst hat, eine Fürbitte hinzugefügt. SEHR wunderbar!

 

Thomas Richwien, Mitglied vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang trägt das Psalmgebet aus Psalm 86 vor. Er ist gleichzeitig Presse Autor.

Video “Es ist für uns eine Zeit angekommen mit Monika Hilsenbeck in der “Mildwinter-Ausgabe”, selbst spontan gedichtet:

KLICK HIER

Fotos: Schmid/Stuffer




Stundenpilgern, Rundwanderungen, Heilsame Wanderungen

Bei sich selbst ankommen

Ab Frühjahr wandert Pilger Rudi Simeth zu Seen und Wasserfällen im Waldgebirge

Bericht von Stephanie Leppert

Viechtach/Landkreis. So klischeehaft es klingt, aber der Weg ist tatsächlich das Ziel: beim Stundenpilgern. Den Begriff prägte die Viechtacher Künstlerin Dorothea Stuffer mit dem Pilgerverein Sankt Wolfgang.
Im Gegensatz zu den großen und kräftezehrenden Pilgerfahrten, wie dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela oder dem Wolfgangsweg nach Sankt Wolfgang handle es sich hier nicht „um eine Zielwanderung, sondern eher um eine Rundwanderung“, beschreibt Natur- und Landschaftsführer Rudi Simeth. Er selbst bevorzugt den Begriff „Heilsame Wanderungen“. Die Halbtageswanderungen sind für ihn eine „ideale Ergänzung“ zu den Pilgerwanderungen. Er selbst begleitet auch Pilgergruppen auf dem Ostbayerischen Jakobsweg.

 

Mit allen Sinnen auf die Natur einlassen

Simeth ist oft und gerne in der Natur unterwegs, besonders im bayerisch-böhmischen Grenzgebiet mit stillen Tälern, sprudelnden Bächen, mächtigen Bäumen und Kulturdenkmälern.

Bereits seit 2014 bietet er diese „heilsamen Wanderungen“ an. Im Frühjahr geht es wieder los. Das Jahresmotto ist diesmal „Zu Seen und Wasserfällen im Waldgebirge“. Während dieser Veranstaltungen lädt er die Teilnehmer ein, sich bewusst mit allen Sinnen auf die Natur einzulassen. „Wir erspüren, dass es im Leben Zeiten der Ruhe und Entspannung gibt, in denen wir neue Kräfte sammeln können. Es gibt aber auch mehr oder weniger starke Lebenseinschnitte und bewegte Zeiten, für die wir uns auch viel Kraft aus der Natur holen“, beschreibt Simeth. Mit dabei ist Pilgerbegleiter, Natur- und Umweltpädagoge Paul Zetzlmann.

„Die heilsamen Wanderungen erheben nicht den Anspruch, jemanden zu heilen. Es ist auch nicht für akut kranke Mitwandernde gedacht“, betont Simeth. Im Gegenteil. Die Teilnehmer brauchen schon Wanderkondition, damit sie die mit Impulsaufenthalten – das sind etwa gemeinsam gesungene Lieder, Qi-Gong- oder Atemübungen – Wanderungen von zehn bis 14 Kilometern Länge auch gut mithalten können. „Im Zweifelsfall sollte man zuerst den Hausarzt zu Rate ziehen. Wir achten aber immer darauf, ein moderates Gehtempo einzuhalten“, sagt Simeth. „Es bringt den Einzelnen und der gesamten Gruppe nur was, wenn auch die innere Bereitschaft dazu da ist, sich auf diese Art Wanderungen einzulassen.“ Ihm selbst hat es nach schwierigen Krisenzeiten, aber auch vorbeugend, viel innere Ruhe und Lebensmut gebracht. Und das möchte er gern weitergeben.

Startpunkt ist jeweils an einem Wanderparkplatz. Zum Abschluss der Wanderung kehren die Pilger in ein Gasthaus ein. Rudi Simeth weist darauf hin, dass einige Fahrten und Wanderungen über die Grenze gehen, darum sollte man seinen Personalausweis nicht vergessen. Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung sowie eine kleine Brotzeit und ausreichend Getränke sind ebenfalls empfehlenswert. Pro Person kostet eine Wanderung sieben Euro.

Anmeldung und Infos
Rudi Simeth,
Tel. 09977 – 904510
Mobil: 0173 – 5947879
E-Mail: waldaugen@t-online.de




Schutzengel-Andacht mit dem Viechtacher Frauenbund bei der Krauskapelle

Die Damen vom Frauenbund vor der Kapelle – 3.Person von links vorne : Erna Niedermayer. Sie hat die andacht an diesem besonders schönen Ort in die Wege geleitet.

Erna Niedermayer, Vorsitzende des katholischen Frauenbund Viechtach, berichtet:
Frauenbund Viechtach
Zu einer kleinen, aber feinen Wanderung waren die Damen am vergangenem Samstag eingeladen. Es wurde nach Wetterstein zur Kapelle von Familie Kraus gefahren. Zu Fuß wurde das letzte Stück gegangen, Erna Niedermayer bat die Teilnehmerinnen langsam und aufmerksam zu gehen, immer wieder wurden kleine Texte vorgelesen. Bei der Kapelle wurden sie bereits von Familie Kraus und von den vielen, dort aufgestellten  Engeln von Frau Stuffer  erwartet. Alle angebrachten Plakate an den Engeln wurden aufmerksam gelesen, sowie in der Kapelle wieder mit Gebeten und Liedern besonders den Schutzengeln gedacht.

Frau Kraus lud dann zu Kaffee und Kuchen ein und alle freuten sich, einen besonderen Nachmittag erlebt zu haben..
Der Verein Pilgerweg St.Wolfgang bedankt sich herzlich für diesen Bericht.
Und hier im Viechtacher Bayerwald-Boten:
Der Schutzengel gedacht – Wanderung nach Wetterstein zur Kapelle