Weihnachtskalender „Einöde“: 26 Waldhof

Der Waldhof – ein „Geheimtipp“

Der Waldhof

Über der Tür dieses abgelegenen Hofes am „Einöd-Langweg“ hoch am Waldrand mit herrlicher Aussicht über den Bayerwald steht eingraviert in einen alten Stein: „19 J.M. 56“. Es gibt aber auch das Jahr des Bestehen des Hofes seit 1899.

Es gibt einen alten Wassergrand.

Heute wohnen hier in Miete die beiden Polen Patrick und Thaddäus.

Der Waldhof liegt hochgelegen am Pröller/Predigtstuhl  und ist die letzte Station vom „Einöd-Langweg“.

Holztafel „Die Rosenvision“ am Waldhof

Monika Bergbauer und Latif eim Aufbau

 Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann: 

Die Rosenvision

Gott kommt in unsere Bedürftigkeit. Aus dem Misthaufen unserer Fehler und Schwächen lässt er die Rose wachsen Er bringt in unsere zerfallene Existenz  den heiligen Geist, der unsere Dunkelheit licht macht.

Detail: Kühe im Schnee und Misthaufen

Der Waldhof




Weihnachtskalender „Einöde“: 25 Bernhard

Dieser schöne Hof ist denkmalgeschützt und wird zur Zeit historisch renoviert von Besitzer Dr. med Werner Gudat.

Bernhard
Früher war dieser denkmalgeschützte Hof in Hochstraß am temporären „Einöd-langweg“ ein sehr großes Anwesen, was jedoch wegen chaotischer Führung in mehrere Teile zerfiel.

Zur Zeit wird das historische Wohnhaus von Besitzer Dr.med Werner Gudat liebevoll restauriert (z.B. die Frescobemalung der Fenster)

Eine kleine uralte Holz-Kapelle gehört mit zum Hof. Solch ein Kleinod gibt es nur 2 mal in ganz Bayern!

Presse-Foto von Marion Wittenzellner, VBB, beim Aufbau der Einöd-Votivtafeln im November 2018: Latif (Afghanistan), Monika Bergbauer, Friedel Dreischmeier, Dr. Gudat, Dorothea Stuffer, Godwin (Nigeria)

 

Elke Weber wirft einen Blick ins Innere der alten Kapelle.

 

Das Innere der alten Holzkapelle

 

Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann:

Die Frömmigkeit der Maria
 
Wo die Liebe lebt verwandelt sich alles in einen himmlischen Garten.
Diese Votivtafel „Die Frömmigkeit der Maria“ hängt derzeit außen an der Kapelle.
Bernhard-Anwesen und Holzkapelle



Adventskalender „Einöde“: 24 „Wastlhof“

Der kleine Familien-Gnadenof hat verschiedenen Tiere

 

Wastlhof

Das Anwesen in Dörfl 45 am Wiesmühlbach besteht aus einem historischem Troidkasten, einem kleinen Austrag und einigen Schuppen. Es wurde im 18.Jahrhundert von der Familie Fischl (Hausname „Wastlbauer“) errichtet.

Noch bis 2008 wurde die Hofstelle durch die Vorbesitzerin unter unvorstellbar einfachsten Verhältnissen bewohnt und beseelt.

2009 hat Familie Hodl das Gehöft erworben. Es ist ein kleiner „bethlehemitscher“ Familien-Gnadenhof mit einigen Tieren.

Anbringen der Holztafel „Weihnachten“

Vater Max und Tochter Emmerenz

Stilleben mit Hahn

Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann:

Das Kind auf seinem Stohlager hat die Arme ausgebreitet, die Haltung weist schon hin auf das Kreuz, an das man es schlagen wird. Zugleich drückt sie eine Segenshaltung aus: „Segnet den Vater, die Mutter, das Kind“. Die Blumen, Engel und Tiere sind ein Klang des Paradieses: „Heut schließt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis.“

 

 

Hinweis: Wir bitten die Verzögerung zu entschuldigen: PC-Problem!




Adventskalender „Einöde“: 22 Anton Mader

Eine farbenfrohe Votivtafel mit dem heiligen Antonius und seinem bekannten Padua-Gebet für Familien ziert zur Zeit den kleinen Holzbau mit Glockenturm.

 

Anton Mader

Der Hof liegt hoch gelegen am „Einöd-Langweg“ in Hochstraß. Bereits im 18. Jahrhundert gab es das Anwesen, wo heute einige Kühe auf der Weide grasen. Seit einigen Jahren gibt es am kleinen Holzhaus einen hölzernen Glockenturm. Hier wird die Glocke dreimal täglich von Anton Mader persönlich zur Mette, zur Laudes und zur Vesper geläutet.

 

Pilgerhelfer beim Anbringen der Antonius-Tafel im November 2018

Anton Mader Wohnhaus

 

Gebet mit Antonius für Familien:

Gütiger und barmherziger Gott, du hast den heiligen Antonius als Sendboten des Friedens und als Verkündiger des Evangeliums auserkoren. Heilige durch seine Fürbitte alle Familien. Erhalte ihnen die Einheit, den Frieden und die Heiterkeit. Hilf unseren Kindern und Jugendlichen. Stehe den Kranken und Einsamen bei. Unterstütze uns bei unseren täglichen Mühen. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Holztafel mit einer Darstellung des heiligen Antonius von Dorothea Stuffer




Adventskalender „Einöde“: 21 Erdlingshof

Leiter des Erdlingshofes Johannes erklärt Xaver Hagengruber einiges zu den Tieren am Gnadenhof.

Der Erdlingshof

Motto dieses seit 4 Jahren bestehenden Gnadenhofes: „Für Mitgefühl entschieden“.

Früher war der Erdlingshof ein normaler Bauernhof, jetzt ist es ein „Lebenshof“. Hier haben ganz verschiedenen einheimische Haustiere ein immerwährendes Zuhause gefunden:

Esel, Ponies, Kühe, Bullen, Hasen, Hirsche, Hunde, Scweine, Puten, Hühner, Hähne uvm.

Im Sommer gibt es jeden Sonntag Führungen. Tier-Patenschaften sind erwünscht!

Der Hof liegt am „Einöd-Langweg“, der in Ogleinsmais am Baierweg liegt und über drei weitere Höfe bis hinauf nach Waldhof geht.

Neugierige Kühe wollen zuhören, was die Besucher sagen.

Drei Putenhähne

Initiatorin des temporären Einödweges Dorothea Stuffer mit EselZahmer Bulle

 

Impuls von Johannes:

„Tiere sind fühlende Lebewesen und haben ein Recht auf Leben.“

Votivtafel: „Im Dorf mit Tieren leben“




Adventskalender „Einöde“: 20 Hilber

Der Hilber liegt in Öd bei Kollnburg

Hilber
Die erste Erwähnung des Hofes war 1828 (mehr dazu kann man bei der Gemeinde Kollnburg erfragen). Der alte Wassergrand wurde von Urgroßvater Johann Fuchs gebaut. Das Wasser vom Pröllerwald reichte im trockenen Herbst 2018 knapp für die 50 Milchkühe und 50 Nachzuchtkälber. Alles Heu und Stroh für den Eigenbedarf wird selber geerntet. Besitzer heute: Familie Heike und Eduard Fuchs.

Nach Kollnburg gehen und zurück zum Hilber sehen….

 

 

Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann: 

Engel und Taube

Der Geist Gottes weist den Weg zur Demut.
Beim Einöd-Aufbau: Pilgerhelferin Monika Bergbauer liebt Tiere!



Adventskalender „Einöde“: 19 Wimbauer

Schön gelegen.: Der Wimbauer. Der Einödwanderer geht von der Bärwurz-Resl talwärts nach Hinterviechtach.

Der Wimbauer

Seit 10 Jahren ist dieser stattliche Hof in Hinterviechtach ein Bio-Betrieb mit Milchvieh-Haltung und einem modernen Stall mit Freilauf. Besitzer: Familie Klimmer. Das Anwesen ist sehr alt. um 1800 wurde es von Klimmer gekauft. Heute wohnen hier 3 Generationen. Der Wimbauer gibt gerne weitere Auskünfte zur Hof-Geschichte: Tel 09942- 1363

Bio-Viehhaltung beim Wimbauer

Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann: 

Im Licht

„Mache dich auf, werde Licht!“ (Jes.60,1) – Wenn die Herrlichkeit des HERRN über uns aufgeht, können unsere Gesichter das Licht widerstrahlen.

Votivtafel: „Im Licht“
Beim Aufbau: Godwin aus Nigeria im Licht



Adventskalender „Einöde“: 18 Berghütte zum Pröller, Bärwurz Resl

Die Berghütte zum Pröller mit der „Bärwurz Resl“ liegt am Fuße des Pröller, am Skilift „Pröller-Nordhang (rote 4)

Es begann mit einer kleinen Würstlbude im Liftstüberl des Pröller-Nordhang. Die „Reslhütte“ wurde 1974 erbaut. Ab Weihnachten ist sie wieder geöffnet. Besitzer ist der Probst Hans. Daneben ist das alte Anwesen des Bruders.

Hellblau: das alte Anwesen des Bruders

Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann:

Engel über dem Haus
 
Der Engel über dem Einödhof sagt: Ich bin da, ganz für dich.
Team bringt Tafel und Impuls an.
Votivtafel mit Putte: „Der Engel über dem Einödhof sagt: Ich bin da, ganz für dich.“



Adventskalender „Einöde“ 17 Gogl

Schattig liegt er im Winter, der Gogl. Im Hintergrund die Höhenzüge des Arber.

Der Gogl

Hier werden 6 bis 8 Milchkühe gehalten. Die Milch wird jeden zweiten Tag hinauf nach Berging gebracht, wober der Hofhund immer mitgeht.

Der Gogl liegt am temporären Einöd-Rundweg an der roten 4, einem Wander- und Bikerweg, der nach Hinterviechtach führt. Gleich neben dem Gogl befindet sich der Skilift vom Pröller-Nordhang. Dezember und Januar sind hier die ganz schattigen Monate, wo kein direkter Sonnenstrahl wegen des Pröller-Bergschattens den Hof erreicht. Das ist dann richtige Einöde!

Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann:

Nachtbeter im Schnee

Gerade meine innere Einöde schafft Raum für die Begegnung mit Gott.
Votivtafel „Nachtbeter im Schnee“
Gogl-Schuppen mit Votivtafel „Nachtbeter“ und Impuls



Adventskalender „Einöde“: 16 Bielmeier Alfred

Die Berging Kapelle vom Bielmeier Alfred-Anwesen

Das Bielmeuier-Alfred-Anwesen in Berging liegt im Herbst so manches Mal hoch über den Nebeln des Bayerwaldes. Hier finden wir Milchviehbetrieb mit 14 Mutterkühen und 14 bis 15 Nachzucht-Kälbern. Es gibt eine eigene Quelle. Jeden 2. Tag kommt das Milchauto vorbei. Umweltbewusste Einstellung: Gülle wird nur dreimal im Jahr ausgefahren. Das alte Haus wurde insMuseumsdorf Bayerischer Wald nach Tittling transferiert, dort ist es das 1.Haus. Die Berging-Kapelle wurde von drei Familien erbaut. Es ist eine Marienkapelle. Im Mai finden hier Mai-Andachten statt, im Oktober die sogenannten Oktober-Andachten. Am 29.November 2018 fand hier eine ökumenische  Eröffnungs-Andacht vom Adventsprojekt der Künstlerin Dorothea Stuffer in Zusammenarbeit mit dem Verein Pilgerweg St. Wolfgang und der Gemeinde Kollnburg statt.  „Advent-in-der Einöde“ statt. Hierzu gibt es den „Einödweg“, welcher gegenüber des Anwesens auf der roten 4 am Pröller-Nordhang ins Tal führt.

Gläubige auf dem Weg zur Adventsandacht „Advent in der Einöde“. ganz vorne: Pilger Rudi Simeth aus Weiding/Opf

Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann zu den 4 Evangelisten: 

Gleich 4 Evangelisten berichten aus je eigener Sicht, was mit Jesus in die Welt gekommen ist. Wer sich ihren Worten anvertraut, ist der Wahrheit nicht nur auf der Spur.

 

Die 4 Votivtafeln am Stalltor mit Aufbauteam vom Verein Pilgerweg St. Wolfgang (Friedel Dreischmeier, Bauleitung, rechts mit Hund) und den Bielmeiers




Adventskalender „Einöde“: 15 Schmid-Anwesen (2)

Das Schmid-Anwesen in Berging

 Geht der Einöd-Pilger am schönen „4“ mit den großen Findelsteinen von Münchshöfen kontinuierlich am Waldrand bergab, kommt er oberhalb des sonnig gelegenen Schmid-Anwesens (2) an einer Gruppe Totenbrettern und einem alten Wegkreuz „Zur Ehre Gottes“ vorbei. Diese Weg-Stelle war schon immer ein guter Orientierungspunkt. Früher gab es am Schmid-Anwesen 20 Milchkühe und Kälber, heute laufen hier einige glückliche Hühner herum. Es gibt hier eine eigene Quelle mit gutem Pröllerwasser.

Pilger Rudi Simeth aus Weiding besucht den Einödweg.

 

Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann:

Nicht zuletzt in der Einöde und Einsamkeit erfahre ich die Nähe guter Mächte.
Votivtafel am Schmid-Anwesen (2)



Adventskalender „Einöde“: 14 Schmid-Anwesen (1)

Das Schmid-Anwesen (1) liegt am Einstieg zum Pröller . Der Einödwanderer hält sich talwärs auf der roten 4.

Das Schmid Anwesen (1)
Die Werkstatt dieses in Münchshöfen am Einstieg zum Pröller gelegene Anwesen ist noch vorhanden, sie ist mindestens 200 Jahre alt. In den 70-ger Jahren wurde sie neu verputzt. Früher bestand der Putz aus einer Art Ton-Kalk-Sandmischung. Innen wurden die Wände mit Stroh oder Schilf isoliert, und darauf wurde aufgeputzt. Der Einöd-Wanderer hält sich nun auf der roten 4 talwärts Richtung Berging. 

Die alte Schmiede vom Schmid-Anwesen ist noch vorhanden, allerdings neu verputzt.

Impuls zum Hof von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann:

Mit Maria durch Blumen gehen

Blumen am Haus haben etwas Marianisches. Sie öffen sich, um zu empfangen und bringen sich, gepflückt, zum Opfer dar.

Votivtafel: Mit Maria durch Blumen gehen




Adventskalender „Einöde“: 13 „Toni Sepperl“

Dieses Anwesen auf etwa 800 Metern Höhe hieß früher „Toni Sepperl“ und wird von Familie Otto Probst bewohnt.

Das zweite Anwesen in Münchshöfen ganz in der Nähe der schönen Kapelle gehört Familie Otto Probst. Bis 2013 gab es hier noch Milchwirtschaft. Der Hausname ist „Toni Sepperl“, noch früher hieß es der „Reimoier“. Genießen Sie auf frischen 800 Höhenmetern die wunderbare Aussicht über die „Walross-Rücken“ des Bayerwaldes! Probst Ottos Schwiegervater war mit 101 Jahren und 4 Monaten der Älteste der Region. Otto Probst ist Vorsitzender der Marianischen Männerkongregation. 

Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann: 

Offene Tür
Einöde heißt nicht unbedingt Rückzug, sondern offen sein für die Begegnung mit Mensch, Tier, Natur und Gott.

Diese Votivtafel am Probst-Otto-Anwesen heißt: „Offene Tür“

Nebel im Tal – hier oben reine Sonne!




Adventskalender „Einöde“: 12 Einsiedelei

Die Einsiedele des volker Sierig

Einsiedelei

Dieses kleine Anwesen mitten im Wald am Wolfgangsweg und an der roten 12 nach Münchshöfen hieß früher „Der Maurer Karl“. Dieser war Maurer und hatte 2 Kühe. Heute besitzt und pflegt dieses Kleinod Volker Sierig und dessen Sohn Jeremias. 

Impuls hierzu von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann:

Wenn Gott mich anblickt sehe ich die Welt neu.

Hausfassade mit Votivtafel und Impuls und mit Blech-Hirsch „Pilgerweg“

Wolfgangsweg-Blechschaf am Weg zwischen der Einsiedelei und Münchshöfen 




Adventskalender „Einöde“: 11 Hanslhof, Pension Waldesruh

Der Hanslhof, Pension Waldesruh

Hier gibt es Ferienwohnungen in absolut stiller Lage am Waldrand in Stein. Folgt der Einödwanderer dem Wolfgangsweg, wird er durch den Wald weiter in Richtung Münchshöfen auf über 800 Meter Höhe geleitet. Vor der Votivtafel brennt täglich eine Kerze.

 Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann:

Das JA der Maria: 
Wo ein Mensch in den Plan Gottes einwilligt, findet er auch zur Einheit mit dem, was ihn umgibt.

Das JA der Maria